HP Reverb G2 Omnicept: Eye-Tracking spart Rechenleistung

HP Reverb G2 Omnicept: Eye-Tracking spart Rechenleistung

HPs Sensor-VR-Brille Reverb G2 Omnicept soll dank des integrierten Eye-Trackings reichlich Rechenleistung einsparen können.

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Ende September stellte HP die speziell für Unternehmen konstruierte Omnicept-Sensorvariante der VR-Brille Reverb G2 vor: Sie bietet die gleichen technischen Funktionen wie das Standardmodell und darüber hinaus Eye-Tracking für die Blickerfassung, kamerabasiertes Gesichtstracking und einen Herzschlagsensor.

Die zusätzliche Sensorik gibt Unternehmen mehr Möglichkeiten, VR-Anwendungen beispielsweise für Produkttests einzusetzen, um die Reaktionen von Kunden besser zu messen.

Laut Tobii wird die Grafikkarte bei Shader-Berechnungen durchschnittlich um 66 Prozent entlastet. Das entspricht in etwa einer Messung aus dem Juli 2019 von Tobii und Nvidia, nach der Foveated Rendering den durchschnittlichen Leistungsbedarf einer Grafikkarte um 57 Prozent reduziert.

Der Zugewinn an Bildern pro Sekunde liegt bei der aktuellen Messung in der Unreal Demo durchschnittlich bei 39 Prozent. Durchgeführt wurden die Tests mit einer RTX 2070 Super und einer Omnicept VR-Brille.

Wann Eye-Tracking in einer VR-Brille für jederman verbaut wird, ist noch nicht bekannt. Laut Facebooks XR-Forscher Michael Abrash ist Eye-Tracking noch nicht reif für den Massenmarkt. Außerdem pusht Facebook derzeit die eher günstige Allzweck-Brille Oculus Quest 2 (alle Infos).

Der Sony-Forscher Dominic Mallinson äußerte im letzten Jahr, dass Playstation VR 2 mit Eye-Tracking kommen sollte. Bislang verriet Sony aber nichts über eine mögliche Playstation VR 2 (Infos) für die Playstation 5 (Infos).

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