HP bringt eine B2B-Edition seiner neuen PC-VR-Brille heraus: die HP Reverb G2 Omnicept. Das Gerät zeichnet sich durch zusätzliche Sensoren aus und kommt mit einer Software, die die biometrischen Daten auswertet.

Ende August gab es Gerüchte, dass HP eine B2B-Brille plant, nun ist es offiziell: Die Omnicept beruht grundsätzlich auf der HP Reverb G2, aber bietet zusätzlich Eyetracking für Blickerfassung und Foveated Rendering, kamerabasiertes Gesichtstracking und einen Herzschlagsensor. Das im Paket inbegriffene Omnicept SDK setzt maschinelles Lernen für die Analyse der biometrischen Daten ein.

Das Gerät soll so zum Beispiel genauere Rückschlüsse darauf geben, wie Kunden auf Produkte reagieren, um Werbebotschaften effizienter zu gestalten oder wie Angestellte in Schulungen abschneiden. Nicht subjektiv, sondern anhand biometrischen Feedbacks. Die sensiblen Daten sollen DSGVO-konform gesichert und nicht in der VR-Brille abgelegt werden.

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Zur Funktionsweise der Sensoren hat HP noch nichts verraten. | Bild: HP

Nicht für Gamer gedacht

Erscheinen soll die HP Reverb G2 Omnicept Edition im Frühjahr 2021. Den Preis für das Gerät will HP noch nicht verraten. Für das ebenfalls im Frühjahr 2021 erscheinende Omnicept SKD bietet HP mehrere Pakete an. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Internetseite.

Die Omicept Edition funktioniert von Haus aus mit SteamVR, bringt Endverbrauchern aber keine Vorteile gegenüber der Standard-G2. “Solange Konsumenten keine Software haben, die die Funktionen der Omnicept nutzen, wird sie ihnen nicht viel bringen”, sagt HPs Produktmanager Scott Rawlings gegenüber Ars Technica.

Die an Endverbraucher gerichtete HP Reverb G2 soll Vorbesteller im November erreichen. Die PC-VR-Brille trumpft mit dem bislang schärfsten Display auf, das mit rund 2.160 mal 2.160 Bildpunkten pro Auge auflöst und bietet zudem hochwertige Ohrlautsprecher, die HP von Valve lizenzierte. Für die Bewegungserfassung sind integrierte Kameras zuständig. Die VR-Brille kostet knapp 700 Euro.

Quelle und Titelbild: HP

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