Reiht sich Daydream bald in Googles lange Liste gescheiterter Tech-Projekte ein?

Vor rund zwei Jahren hatte Google noch große Pläne für Virtual Reality mit Daydream: Auf der eigenen Entwicklerkonferenz I/O im Mai 2017 kündigte der Konzern autarke VR-Brillen an, die gemeinsam mit Lenovo und HTC gebaut werden sollten.

VR-Interessierten ist der weitere Verlauf bekannt: Lenovos Mirage Solo (Test) kam zwar auf den Markt, aber deutlich später als erwartet, ohne virtuelle Hände und mit zu wenig Inhalten. Und HTC entschied sich mit Vive Focus für den Alleingang.

Bei der jetzt stattfindenden I/O 2019 spielt Virtual Reality gar keine Rolle mehr: Daydream wird im Programm nicht einmal erwähnt. Augmented Reality und insbesondere Künstliche Intelligenz stehen im Fokus.

VR-Investitionen gehen irgendwie weiter, Daydream steht auf der Kippe

Zwar bastelt irgendwer bei Google noch irgendwie an Daydream herum. Aber was genau Googles VR-Strategie ist, das ist von außen längst nicht mehr nachvollziehbar. Das wiederum dürfte daran liegen, dass die Strategie auch intern unklar ist.

Jedenfalls legt das eine aktuelle Aussage von Googles Hardware-Chef Rick Osterloh nahe. Gegenüber der Websei…



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