Mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar hat Google in das Augmented-Reality-Unternehmen Magic Leap investiert. Jetzt äußert Googles Hardware-Chef Rick Osterloh seine Sicht auf die nahe Zukunft von Augmented-Reality-Brillen – und färbt so die Erwartungshaltung für Magic Leaps Erstlingswerk.

Auf dem Mobile World Congress kündigte Google die Endkunden-Version der ARCore-Initiative an, die Augmented Reality auf mehr Smartphones bringen soll. Sie ist derzeit mit 13 Smartphones kompatibel und wird in den kommenden Wochen für mehr Geräte ausgerollt.

Langfristig ist dennoch klar, dass AR-Technologie aus dem Smartphone raus muss, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Die erweiterte Realität wird dann interessant, wenn sie – so wie das mobile Internet – allgegenwärtig ist und sich nahtlos in den Alltag einfügt.

Immer erst das Smartphone aus der Tasche ziehen und ins Blickfeld strecken zu müssen, ist auf Dauer zu umständlich für den Normalverbraucher. Oder wie es ausgerechnet der Pokémon-Go-Erfinder John Hanke formulierte: es ist unbeholfen.

Augmented Reality jenseits des Smartphones

Dass Smartphone-AR nur eine Brückentechnologie sein soll, bestätigt auch Googles Hardware-Chef Rick Osterloh im Interview mit dem Telegraph: “Wir versuchen herauszufinden, wie man Augmented Reality besser erleben kann als nur mit dem Smartphone.”

Google beschäftige sich permanent mit unterschiedlichen Formfaktoren und betreibe viel Forschung, so Osterloh. Eine zeitnahe Produktankündigung solle man dennoch nicht erwarten.

“Es wird …

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