Google Spiele-Streaming Stadia: „Zum jetzigen Zeitpunkt“ keine VR-Unterstützung

Google Spiele-Streaming Stadia: „Zum jetzigen Zeitpunkt“ keine VR-Unterstützung

Update vom 9. Juli:

Im offiziellen Stadia-FAQ schreibt Google, dass es „zum jetzigen Zeitpunkt“ keine Neuigkeiten zu einer VR-Unterstützung für den neuen Spiele-Streaming-Service gibt. Grund dafür dürften unter anderem die zu hohen Latenzen von circa 90 und mehr Millisekunden sein. Möglicherweise hat Microsoft für die eigene Streaming-Box eine Hardware-Lösung parat. Stadia erscheint im November.

Ursprünglicher Artikel vom 19. März:

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Googles Spiele-Streaming „Stadia“ enthüllt – ohne VR-Ausblick

Googles Gaming-Service „Stadia“ soll Spiele-Streaming bei YouTube und echtes Gameplay nahtlos miteinander verbinden.

Auf der Game Developers Conference enthüllt Google den Spiele-Streaming-Service „Stadia“. Spiele werden auf Chrome-kompatible Endgeräte wie PC und Smartphone übertragen und eng mit der Videoplattform YouTube verknüpft. YouTube-Zuschauer sollen über einen „Play Now“-Knopf innerhalb von fünf Sekunden von einem Spielevideo in das passende Spiel springen können.

Der Stadia-Controller ist ... ein Controller. Bild: Google

Der Stadia-Controller ist … ein Controller. Bild: Google

Zum Start sollen Spiele wie „Doom Eternal“ in 4K-Auflösung und mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde sowie HDR übertragen werden. Googles weltweite Datencenter und spezielle Stadia-Streaming-Einheiten unter anderem mit einer 10.7 Teraflops GPU sollen für möglichst verzögerungsfreies Gameplay sorgen. Eine genaue Angabe zur Latenz machte Google nicht.

VR und AR spielten bei der Stadia-Enthüllung keine Rolle. Ändern könnte sich das vielleicht in der Zukunft: Irgendwann will Google in 8K und mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde übertragen. Bei einer niedrigen Latenz wäre das Brillen-tauglich.

Starten soll Stadia 2019 in den USA, Kanada, UK und Europa.

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