2020 schlitterte Mozilla in eine finanzielle Krise. Die Zukunft der WebXR-Projekte Firefox Reality und Mozilla Hubs schien ungewiss. Nun erklärt das XR-Team, wie es mit den Anwendungen weitergeht.

Im Januar 2020 mussten 70 Angestellte gehen, im August folgten pandemiebedingt 250 weitere Beschäftigte. Damit entließ Mozilla in diesem Jahr ein Drittel der Belegschaft.  Nach der zweiten Entlassungswelle schienen die vielversprechenden WebXR-Projekte Firefox Reality und Hubs gefährdet.

Nun gibt das verbliebene XR-Team ein offizielles Update: Mozilla wird sich künftig auf Hubs konzentrieren und stärker in das Projekt investieren. Als Grund nennt das Unternehmen den großen Zuspruch seitens der Plattformnutzer.

In Folge dieser Entscheidung wechseln Teile des Firefox-Reality-Teams in das Hubs-Team. “Wir sind begeistert von den Möglichkeiten der Remote-Zusammenarbeit und freuen uns, Hubs noch besser zu machen”, heißt es in einem Blog-Eintrag.

Firefox Reality: Entwicklung nur noch auf Sparflamme

Die Arbeit am WebXR-Browser Firefox Reality wird hingegen zurückgefahren. Das Team will Ende des Monats Version 12 des Browsers für autarke VR-Brillen veröffentlichen. Das Update soll auf absehbare Zeit die letzte große Veröffentlichung sein. Derzeit stellt das Team keine neuen Features mehr in Aussicht.

Ein kompletter Entwicklungsstopp ist nicht vorgesehen: Der WebXR-Browser soll weiterhin gepflegt und mit Sicherheitsupdates aktualisiert werden. Das gilt auch für die vor kurzem veröffentlichte PC-VR-Version und den Hololens-Ableger. Der WebXR Viewer für iOS-Nutzer bleibt im App Store, wird jedoch nicht weiter unterstützt.

Das Team will sich außerdem weiterhin an der Gestaltung und Weiterentwicklung des WebXR-Standards beteiligen.

Quelle: Mozilla Blog, Titelbild: Mozilla

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