WebXR: Native Unterstützung für Chrome, Firefox Reality und Oculus Browser

WebXR: Native Unterstützung für Chrome, Firefox Reality und Oculus Browser

Der WebXR-Standard hat ein Ziel: Nutzer sollen schnell und unkompliziert VR- und AR-Netzinhalte auf jeder Plattform und mit jedem Gerät abrufen können. Mit der Integration der WebXR-Schnittstelle in die gängigsten Browser rückt die Industrie diesem Ziel ein großes Stück näher.

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Ein Konsortium bestehend aus Google, Microsoft, Mozilla und weiteren XR-Branchengrößen entwickelten zusammen eine neue WebXR-Schnittstelle: die WebXR Device API.

Google Chrome wird den Standard ab dem 10. Dezember nativ unterstützen. An diesem Tag erscheint offiziell Version 79 des Browsers. Die Unterstützung gilt sowohl für die Desktop- als auch die Android-Version von Chrome. Wer die Funktion schon jetzt ausprobieren will, kann hier die Betaversion von Chrome 79 herunterladen.

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Andere Browser wie Firefox Reality, der Oculus Browser, Microsoft Edge und Magic Leaps Helio sollen die Schnittstelle demnächst ebenfalls nativ unterstützen.

Zwar ist von WebXR die Rede, AR-Unterstützung kommt allerdings erst später. Google-Mitarbeiter Joe Medley erklärt in einem Blogartikel, wie die Schnittstelle funktioniert und wie sie Entwickler für sich nutzen können.

Was ist neu?

Google und Mozilla experimentierten seit 2017 mit WebVR. Um die Schnittstelle zu nutzen, musste man allerdings spezielle Browser installieren oder die VR-Unterstützung in den Einstellungen von Google Chrome händisch aktivieren. Mit Chrome 79 sind diese Zeiten vorbei: Die neue Chrome-Version unterstützt WebVR-Inhalte zum ersten Mal von Haus aus.

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Die bislang genutzte Schnittstelle WebVR 1.1 wird ersetzt und mit Chrome 80 vollständig aus dem Browser entfernt. Die WebXR Device API wurde entwickelt, um zahlreiche Probleme des Vorgängers zu beheben. Technische Details zur Schnittstelle stehen hier.

Mit der Integration des Standards in gängige Browser wird der Zugang zu WebXR-Inhalten über alle Geräte hinweg verbessert, egal, ob es sich um eine PC-VR-Brille wie Vive Cosmos oder Valve Index oder ein autarkes Gerät wie Oculus Quest handelt. Entwickler haben zudem mehr Möglichkeiten, Apps für die Schnittstelle zu programmieren. Die soll nun laufend weiterentwickelt werden.

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