In den Anfangstagen des Internets war Anonymität bei Online-Accounts der Standard. Mit Facebook kam der Trend zur Realnamenpflicht und authentischen Profilbildern. Wie wird es in VR, wenn Menschen in der Realität und im Internet verkörpert sein können?

Seit Herbst 2020 und Quest 2 (Test) dürfen Oculus-Nutzer nur noch mit einem Facebook-Account in VR verschwinden. Das Manöver war absehbar, durch die Datenverschränkung kann Facebook finanziellen Nutzen aus den VR-Investitionen ziehen. Es sorgte aber dennoch für reichlich Kritik. Facebook rechtfertigt die Account-Pflicht mit einer besseren Nutzererfahrung und einer höheren Sicherheit.

Was bedeutet die Facebook-Verschränkung mit dem realen Profil für die VR-Identität der Oculus-Brillen-Nutzer? Beim Social Media-Service sollen Nutzer ihren Klarnamen hinterlegen und ein echtes Foto. Tun sie das nicht, laufen sie Gefahr, dass der eigene Account gebannt wird – und mit ihm der Zugang zu den gekauften digitalen Gütern im Oculus Store.

Batman oder Bruce Wayne? Batman und Bruce Wayne!

Facebooks XR-Chef Andrew Bosworth stellt in Aussicht, dass VR-Nutzer trotz der Facebook-Account-Verbindung die Kontrolle über ihre digitale Persona behalten.

“Wir wollen, dass die Leute die totale Kontrolle über ihre Persona haben, richtig? Wenn sie Batman in VR sein wollen, können sie definitiv Batman sein. Wir wollen nur, dass sie auch in der Lage sind, Bruce Wayne zu sein, wenn sie sich dafür entscheiden sollten”, sagt Bosworth.


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