Das Sundance Filmfestival in Utah ist in diesem Jahr erneut Ausstellungsort für experimentelle Medienerlebnisse. VR und AR spielen wieder einmal eine wichtige Rolle.

Emergence

Weltpremiere feiert die VR-Erfahrung “Emergence” des Künstlers Matt Pyke. Sie thematisierst die Beziehung zwischen dem Individuum und der Menge. Der VR-Brillenträger wird in einer offenen Umgebung platziert, umrundet von Tausenden Menschen, und folgt einem Lichtstrahl. Die Produktion wird unterstützt von Universal Everything und Within.

Mica

Magic Leaps “Mica” soll einen Ausblick geben auf zukünftige Mensch-Maschine-Interaktion. Erstmals vorgestellt wurde die verkörperte KI-Assistentin im vergangenen Herbst: Die junge Dame nimmt beispielsweise Blickkontakt auf oder spiegelt Körpersprache. Siri als Person, sozusagen.

Mica ist die vielleicht spannendste Anwendung für die AR-Brille One. Magic Leap verspricht eine Ankündigung in den nächsten Stunden.

Embody

In “Embody” von Melissa Painter und ihrem Team bei MAP Design Lab werden Körperbewegungen über eine VR-Brille, eine Fußmatte sowie eine 3D-Tiefenkamera in die Virtual Reality übertragen. Ziel ist es, ein möglichst authentisches Gefühl für den virtuellen Körper zu vermitteln, um den VR-Brillenträger so zu einer bewussten Auseinandersetzung mit den eigenen Bewegungen zu führen.

Gloomy Eyes

Im achtminütigen Animationsfilm “Gloomy Eyes” reist der VR-Brillenträger zurück ins Jahr 1983. In der fiktionalen Stadt “Woodland City” trifft er einen freundlichen Zombie mit dem Spitznamen “Gloomy”. Das kleine Monster vermeidet sowohl Zombie-Jäger als auch seine untoten Kollegen. Die dreiteilige Serie wird vom Pariser Studio Atlas VR produziert, das hinter dem phänomenalen Weltraum-VR-Ausflug “Spheres” steckt.

Oculus

Oculus zeigt erstmals die surreale VR-Erfahrung “The Under Presents” für Oculus Quest, die unter anderem mit Live-Schauspielern für immersives Theater aufwartet. Außerdem feierte die 360-Doku “Traveling While Black” Premiere, die ab sofort für Oculus Go, Oculus Rift und Gear VR verfügbar ist.

(Antiquated) Augmented Reality

In “(Antiquated) Augmented Reality)” wird eine Live-Performance mit einer 3D-Installation verknüpft: Zuschauer ziehen eine 3D-Brille auf, dank der die Schatten der Tänzer lebendig werden.

Reach

Reach ist eine Tech-Demo für volumetrische Filmaufnahmen: Besucher können sich mittels der Depthkit-Software in 3D einscannen und in eine beliebige, gescannte VR-Umgebung setzen lassen, die dann online geteilt werden kann – ein “VR Photo”. Mit der Technologie wurde unter anderem der gelungene volumetrische VR-Film “Vestige” umgesetzt.

Bei Reach dreht sich alles ums 3D-Scanning und volumetrische Filmaufnahmen.

Bei Reach dreht sich alles ums 3D-Scanning und volumetrische Filmaufnahmen.

Alle VR- und AR-Präsentationen auf dem Sundance Filmfestival können hier eingesehen werden.

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