Hersteller North versorgt die Datenbrille Focals weiter mit neuen Funktionen.

Was kann man mit einer Datenbrille besser machen als direkt am Smartphone? Zum Beispiel den Spielstand seiner Mannschaft im Blick behalten.

In der neuesten Software für die Datenbrille Focals können Brillenträger eben das tun, sofern sie Fan eines NHL- oder NBA-Teams sind.

Wer mit Sport nichts am Hut hat, kann ab sofort unterwegs Vokabeln pauken: Auf sogenannten Flashcards zeigt die Datenbrille ein Wort und nach einem Klick mit dem Fingerring die passende Übersetzung.

Ebenfalls neu ist ein tägliches Quiz, das gegen andere Focals-Träger gespielt werden kann.

Kann sich North behaupten?

Trotz vieler positiver Rückmeldungen der ersten Tester musste North nach dem Marktstart der Focals-Brille rund 150 Angestellte entlassen. Außerdem senkte das Unternehmen den Preis für die Brille um 400 US-Dollar.

Ein Problem für North ist der komplexe Vertrieb der Datenbrille: Interessierte müssen vor dem Kauf in einem Laden in New York oder Toronto ihr Gesicht vermessen lassen. Nur so ist sichergestellt, dass die Brille die digitale Grafik später korrekt ins Sichtfeld projiziert. Das schränkt die Zielgruppe ein.

Offen ist außerdem, inwiefern sich Nicht-Brillenträger dazu bewegen lassen, im Alltag eine Datenbrille aufzusetzen – selbst wenn diese leicht und normal aussieht wie eine herkömmliche Brille.

Neue Funktionen wie die oben beschriebenen sollen sie davon überzeugen. Zuvor veröffentlichte North ein Update für Navigation und Spotify-Streaming.

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