Norths Datenbrille Focals wird etwas nützlicher.

Wie komme ich am schnellsten von Punkt A nach B? Wer Norths Datenbrille Focals auf der Nase trägt, hat diese Information zukünftig stets im Blick: Ein neues Update blendet die optimale Route ins Sichtfeld ein.

Die Software klinkt sich zunächst automatisch während der Pendlerzeiten ein mit Informationen zu Stationen, Verkehrsmitteln und Zeiten. Über einen Quick-Share-Button kann die Ankunftszeit mit Kontakten geteilt werden. Die Routenempfehlungen basieren auf den Angaben zu Heimatort und Arbeitsplatz in der Focals-App. Damit der Arbeitsweg etwas unterhaltsamer wird, unterstützt die Datenbrille jetzt auch Spotify-Streaming.

North in finanziellen Schwierigkeiten

Datenbrillen stehen noch ganz am Anfang, das Modell von North kam zumindest in der US-Tech-Presse ganz gut weg: Die ersten Tester bescheinigten eine hohe Darstellungsqualität, einen guten Tragekomfort sowie einen geringen Nerd-Faktor. Die Brille ist fast nicht zu unterscheiden von herkömmlichen Brillen. Kritisiert wurde die geringe Auswahl an Apps – eben jener Kritik begegnet North mit Updates wie oben beschrieben.

Trotz der positiven Rückmeldungen musste North unmittelbar nach dem Marktstart viele Angestellte entlassen und die Brille deutlich im Preis senken. Ein Problem für North ist, dass Focals noch nicht über das Internet verkauft werden kann: Interessierte müssen vor dem Kauf in einem Laden in New York oder Toronto ihr Gesicht vermessen lassen, damit die Brillen-Grafik korrekt ins Sichtfeld projiziert wird. Das schränkt die potenzielle Zielgruppe deutlich ein.

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