Ein vollwertiges VR-Erlebnis setzt räumliche Erfassung für Kopf und Hände voraus. Das Unternehmen Finch will Herstellern und Nutzern mobiler VR-Brillen eine Standardlösung für 3D-Controller anbieten und wird dabei von HTC und Qualcomm unterstützt.

Im Frühjahr erscheint Oculus Quest, die erste autarke VR-Brille, die räumliche Erfassung für Kopf und Hände bietet. Die Konkurrenzprodukte Mirage Solo und Vive Focus bieten zwar Raumtracking für den Kopf, die Controller hingegen registrieren nur Drehungen und Zeigen. Sowohl Google als auch HTC experimentieren daher mit optionalen 3D-Controllern für ihre autarken VR-Systeme.

Finch arbeitet seit geraumer Zeit an einer Standardlösung für 3D-Controller. Nun erhalten die”Finchshift” genannten Geräte offizielle Unterstützung seitens HTC und Qualcomm.

Die 3D-Controller werden dank eines Updates demnächst mit HTCs Plattform für mobile VR-Brillen Vive Wave kompatibel, auf deren Basis Vive Focus und mobile Geräte anderer Hersteller wie Pimax und Pico laufen. Qualcomms aktuelles Snapdragon-Referenzdesign für autarke VR-Brillen unterstützt die Controller nun ebenfalls.

Eine Kompromisslösung

Die 3D-Controller benötigen laut Finch keine Basisstationen oder externe Sensoren. Das räumliche Tracking soll allein auf Basis von Beschleunigungssensoren und Gyroskopen bewerkstelligt werden, die in den Controllern und zwei Trackingeinheiten integriert sind, die um den Arm geschnallt werden. Mittels Inversivkinematik soll aus den gesammelten Sensordaten die räumliche Position der Hände errechnet werden.

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