Google Daydream: So gut funktionieren die neuen VR-Controller

Google Daydream: So gut funktionieren die neuen VR-Controller

Endlich virtuelle Hände für Google-VR-Brillen.

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Im September enthüllte Google erstmals vollwertige VR-Controller für die Daydream-Brille Mirage Solo. Seit Anfang Dezember werden die Geräte an Entwickler verschickt (Unboxing).

Wie Oculus Touch für Rift und Quest oder die Vive Stäbe unterstützen die neuen Daydream-Controller freie Bewegung in alle Richtungen und die Tiefe des Raums. Für mobile VR-Brillen ist das bislang noch ein Novum.

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Einer der Entwickler, Alex Coulombe von Agile Lens, hat die Controller erhalten und schildert seinen ersten Eindruck bei Twitter. Laut Coulombe tracken die Eingabegeräte ähnlich präzise wie VR-Controller für Windows Mixed Reality.

Sie sind außerdem rückwärtskompatibel mit bereits veröffentlichten Daydream-Apps. Sobald die mitgelieferte Frontplatte eingesteckt ist, erscheinen die VR-Controller im Raum und ersetzen den standardmäßigen Dreh- und Zeigecontroller.

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Coulombe bezeichnet das Tracking insgesamt als "sehr, sehr gut" mit einem "erstaunlich weiten" Bewegungsradius vergleichbar mit WMR. Zu Aussetzern käme es nur, wenn sich die Controller gegenseitig verdecken, zum Beispiel wenn man die Hände kreuzt. Der Prototyp soll außerdem noch einen recht hohen Energiebedarf haben. Mit Coulombes Worten: "Sie fressen Batterien."

Derzeit ist nicht bekannt, wann Google die VR-Controller auf den Markt bringen will. Als Zubehör für Lenovo Mirage Solo werden sie wohl nicht erscheinen, der Absatzmarkt wäre viel zu klein, um ihn mit Zusatz-Controllern zu fragmentieren.

Wahrscheinlicher ist es, dass Google gemeinsam mit Lenovo oder einem anderen Hersteller eine autarke Konkurrenzbrille für Facebooks Oculus Quest plant, die ebenfalls 2019 auf den Markt kommen könnte. Oculus Quest startet laut Facebook im Frühjahr, wahrscheinlich Ende April.

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