Das VR-Kultspiel Beat Saber bringt Spieler an ihre Grenzen und erweitert die Vorstellung dessen, was Entwickler für menschenmöglich halten.

Mit Lichtschwertern bewaffnet, schnetzelt man in Beat Saber Blöcke entzwei, die sich im Takt der Musik auf einen zubewegen. Dieses einfache, aber perfekt umgesetzte Spielprinzip machte Beat Saber zu einem der großen VR-Hits.

Die Webseite UploadVR entdeckte in einem kürzlich aufgespielten Update für SteamVR eine interessante Passage. Darin heißt es, dass Valve wegen Beat Saber eine Modifikation an den Einstellungen des Lighthouse-Trackingsystems vorgenommen hat: Das Geschwindigkeitslimit des Trackings wurde über die bislang festgesetzte Grenze hinaus erhöht. Die wiederum war durch das definiert, was Valve für menschenmöglich hielt.

“Es stellte sich heraus, dass ein ausreichend motivierter Mensch sein Handgelenk schneller bewegen kann, als wir dachten, nämlich 3.600 Grad pro Sekunde”, erklärt Valve-Mitarbeiter Ben Jackson.

So schnell wie ein Alien

Bei Valve gibt es Jackson zufolge eine Reihe leidenschaftlicher Beat-Saber-Spieler, die durch den Expertenmodus an die Grenze des Menschenmöglichen getrieben werden.

“Einer unserer erfahrenen Beat-Saber-Zocker spielte den Titel, als das Trackingsystem getestet wurde. Den Trackingdaten zufolge stieß er an die von uns definierte Grenze und überschritt diese teilweise sogar”, sagt Jackson.

Der Spieler habe die noch unveröffentlichten Knuckles-Controller genutzt, deren Schwerpunkt besonders nah an der Hand sei, was es leichter mache, eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen.

Wie schnell die besten Beat-Saber-Spieler die Lichtschwerter schwingen können, zeigt das folgende Video. Einen Artikel dazu gibt es hier.

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Titelbild: Liv


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