Beat Saber: Kein Crossbuy trotz Facebook-Kauf?

Beat Saber: Kein Crossbuy trotz Facebook-Kauf?

Letzte Woche gab Facebook den Kauf des tschechischen VR-Studios Beat Games bekannt. An der Crossbuy-Politik des Hitspiels Beat Saber ändert sich vorerst nichts, wie ein Tweet des Studios nahelegt.

Facebook führte Crossbuy mit dem Marktstart von Oculus Quest ein: Wer im Oculus Store ein Quest- oder Rift-Spiel mit Crossbuy-Unterstützung kauft, erhält die Version der jeweils anderen Plattform gratis.

Mit der Einführung von Oculus Link (alle Infos) wird dieses Angebot noch attraktiver, da man Oculus Quest nun auch als PC-VR-Brille verwenden und Quest-Spiele in besserer Grafik auf einem PC spielen kann, sofern ein Rift-Pendant existiert.

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Für Facebook ist Crossbuy ein weiteres Mittel, um Kunden ans eigene Ökosystem zu binden. Von den Oculus Studios finanzierte und vertriebene VR-Spiele wie Phantom: Covert Ops unterstützen Crossbuy von Haus aus.

Allen anderen Entwicklern überlasst Facebook die Entscheidung: So erschienen große VR-Titel wie Beat Saber und Superhot VR ohne Crossbuy-Unterstützung für Oculus Quest. Wer die Rift-Version dieser Spiele bereits besitzt und eine Oculus Quest erwirbt, musst die Spiele für die autarke VR-Brille nachkaufen.

Was hat Facebook mit Beat Saber vor?

Nun kaufte Facebook Beat Games vor kurzem, was die Frage aufwirft, ob Beat Saber nachträglich doch noch Crossbuy-Unterstützung bekommt. Ein jüngst abgesetzter Tweet des tschechischen Studios legt nahe, dass dem nicht so ist:

Im Tweet begründet das Studio erneut, weshalb man sich gegen Crossbuy-Unterstützung entschieden habe: Die Entwicklung der Quest-Version hätte signifikant viel Zeit in Anspruch genommen. Gekaufte Musikpacks hingegen würden zwischen Rift und Quest übertragen.

Möglicherweise darf Beat Games auch weiterhin entscheiden, ob sie für Beat Saber Crossbuy unterstützen oder nicht, zumal Facebook betonte, dass das Studio weitgehend unabhängig bleiben soll. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass sich Facebook noch nicht festgelegt hat, welche Vorteile es aus der Übernahme schlagen will oder zumindest noch nichts angekündigt hat.

Würde das erfolgreichste VR-Spiel in Zukunft Oculus-Brillen gratis beiliegen oder zumindest Crossbuy unterstützen, wäre das für VR-Neuzugänge ein mögliches Argument, dem Oculus-Ökosystem den Vorzug zu geben.

Titelbild: Facebook

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