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Beat Saber erzielte 2021 mehr Umsatz als die fünf nächstgrößten Apps zusammen

Beat Saber erzielte 2021 mehr Umsatz als die fünf nächstgrößten Apps zusammen
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Ein Erfolg aus Beat Saber weist auf über 6,2 Millionen verkaufte Exemplare für Meta Quest (2) hin.

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Berichtigung: In der Überschrift hieß es zuvor „fünfmal mehr Umsatz“ als die fünf nächst erfolgreichen Apps. Das war falsch. Es handelt sich um mehr Umsatz als die fünf nächstgrößten Apps zusammen. Die genauen Beträge sind nicht bekannt.

Update vom 31. August 2022:

Einen aktuellen Hinweis auf die Verkaufszahlen von Beat Saber gab jüngst ein Feature im Spiel: Am 27. August fiel einem Twitter-Nutzer auf, dass das Achievement „Pure“ auf der Quest (2) bereits rund 6,2 Millionen Mal erreicht wurde.

Um dieses Achievement zu aktivieren, muss lediglich ein Level nach Wahl ohne Modifikatoren abgeschlossen werden. Es ist also davon auszugehen, dass ein Großteil der Spieler:innen diese Auszeichnung unmittelbar nach dem Kauf von Beat Saber erreicht hat.

Die Zahl unterstreicht die These, dass in Beat Saber vorwiegend herunterladbare Zusatzinhalte die Umsatztreiber sind. Allein im vergangenen Jahr nahm Hersteller Beat Games fast 100 Millionen US-Dollar ein. Das Quest-Hauptspiel käme bei insgesamt 6,2 Millionen Verkäufen aber nur auf etwa 186 Millionen US-Dollar Umsatz – obwohl es schon seit drei Jahren erhältlich ist.

Viele verkaufte Erweiterungen wiederum sind ein Zeichen, dass Beat Saber von vielen Nutzer:innen dauerhaft gespielt wird – das ist auf dem VR-Markt wahrscheinlich eher eine Seltenheit.

Ein Gerichtsdokument zu Metas laufender FTC-Verhandlung zur Übernahme von VR-Fitness-Apps bestätigt Beat Sabers VR-Gaming-Dominanz: 2021 lag der Umsatz von Beat Saber höher als der Umsatz der fünf nächstgrößten Apps zusammen.

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Hinzu kommen Verkäufe für Playstation VR und PC-VR, wo Beat Saber ebenso zu den bestverkauften VR-Spielen gehört respektive sehr wahrscheinlich das bestverkaufte VR-Spiel ist. Allein auf Sonys VR-Plattform führte Beat Saber seit Erscheinen fast durchgehend die Download-Charts an.

Ursprünglicher Artikel vom 01. Juli 2022:

Beat Saber erweist sich nach wie vor als Dauerbrenner. Im vergangenen Jahr nahm Entwickler Beat Games fast 100 Millionen US-Dollar ein. Das Studio gehört Meta.

Die Popularität von Beat Saber bleibt ungebrochen: Einige VR-Nutzer:innen dürften den Namen wohl schon synonym mit Virtual Reality verwenden. Auch der frisch veröffentlichte Geschäftsbericht des Meta-Studios Beat Games zeichnet ein sehr positives Bild.

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Ganze 2,3 Mrd. tschechische Kronen (CZK) setzte das Studio im vergangenen Geschäftsjahr um, so das Magazin Chechcrunch. Das entspricht rund 97 Mio. Dollar. Damit lasse der Umsatz sogar tschechische Hersteller wie Bohemia Interactive (1,12 Mrd. CZK bzw. rund 54 Mio. Dollar) hinter sich.

Beat Saber: Üppiger Umsatz, mäßiger Gewinn

Bohemia Interactive habe allerdings einen höheren Gewinn nach Steuern zu vermelden, und zwar 616 Mio. CZK (rund 26 Mio. Dollar). Beat Games lag in diesem Bereich bei nur 70 Mio. CZK Gewinn nach Steuern (rund 3 Mio. Dollar). Der Unterschied könnte darin begründet sein, dass Bohemia Interactive seine Spiele selbst vertreibt.

Meta wiederum hat den Erfolg von Beat Saber mit Lizenzausgaben an zahlreiche prominente Künstler:innen angeschoben. Große Namen wie Lady Gaga, Billie Eilish, Fall Out Boy, Deadmau5 oder Skrillex dürften selbst für kostenpflichtige DLC-Musikpakete noch teuer gewesen sein.

Mitgründer Jaroslav Beck bedankte sich auf Twitter beim Team und den Spieler:innen für die anhaltende Unterstützung: „Es ist verrückt, dass Beat Games vier Jahre nach der Gründung zum größten Games-Studio in der Tschechischen Republik geworden ist, mit einem Wachstum von beinahe 65 % im Vergleich zum vergangenen Jahr.“

Metas Vorzeige-Studio Beat Games

Meta – damals noch Facebook – übernahm Beat Games Ende 2019. Kurz zuvor, im Frühjahr 2018 ahnten die Schöpfer des VR-Spiels selbst noch nicht, wie viel Potenzial im rhythmischen Zerteilen leuchtender Blöcke steckt. MIXED-Kollege Tomislav veröffentlichte kürzlich einen nostalgischen Rückblick auf seine Begegnung mit Entwickler Ján Ilavský, als Beat Saber kaum mehr als eine gelungene Demo war.

Quellen: Czechcrunch (Website, Twitter), @JayHadHope (Twitter), NyaVR (Twitter)