Sag Pokéball, Pikachu.

Das Entwicklerstudio Niantic verbessert den Fotomodus für Pokémon Go: Mit “Go Snapshot” können Spieler ihre Pokémon jederzeit aus dem Rucksack kramen, in Lebensgröße in die Umgebung setzen und sie aus allen Winkeln fotografieren.

Neu ist unter anderem, dass die Pokémon auf Interaktion reagieren, zum Beispiel kann man sie antippen, damit sie sich auf die Kamera fokussieren. Grafisch wurden die Pokémon für den Fotomodus mit besseren Schatten und Animationen aufgewertet. Für die Verankerung in der realen Welt setzt Niantic auf Apples ARKit und Googles ARCore.

Der neue Fotomodus soll “bald” für iOS und Android erscheinen.

Hello there. Bild: Niantic

Hello there, Tweetie. Bild: Niantic

Niantic auf dem Vormarsch

Niantic verbessert fortlaufend die Augmented-Reality-Funktionen von Pokémon Go: Die Digitalwesen sollen möglichst realistisch in der echten Welt erscheinen, so als wären sie ein Teil von ihr.

Niantic-Gründer John Hanke ist davon überzeugt, dass AR-Brillen über kurz oder lang das Smartphone ablösen – erst dann entfalte AR das volle Potenzial.

Mit seinem Studio will er die notwendige Software-Infrastruktur für das AR-Zeitalter schaffen, die sogenannte Augmented-Reality-Cloud, eine Art 3D-GPS, mit dem digitale Objekte exakt in der Realität verortet werden können.

Nach vier Finanzierungsrunden über rund 470 Millionen US-Dollar wird Niantic auf einen Unternehmenswert von vier Milliarden US-Dollar geschätzt. Das Unternehmen gehört so zu den Schwergewichten der AR-Branche.

In diesem Jahr erscheint der nächste mögliche Superhit: Ein AR-Spiel im Harry-Potter-Universum.

Titelbild: Niantic

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