Update vom 10. Mai 2018:

In einem Interview mit Reuters bestätigt Niantic-CEO John Hanke seinen Plan, die Augmented-Reality-Cloud zu entwickeln (Erklärung siehe Artikel unten). Hanke spricht von einer “AR-Karte”: Sie soll von Spielern erschaffen werden, die bei der Monsterjagd Pokémon Go und ähnlichen Niantic-Spielen mit der Smartphone-Kamera die reale Welt abfilmen. “Wir wollen, dass Spieler das Spielfeld schaffen, auf dem sie spielen wollen”, sagt Hanke.

Die Karten sollen zuerst von Parks und öffentlichen Plätzen erstellt werden und Drittentwicklern zugänglich sein. Spieler sollen die Karten untereinander teilen, sodass sie permanent erweitert werden. Gespannt darf man sein, ob dieses Vorgehen nach der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung in Europa zulässig ist.

Ursprünglicher Artikel vom 13. April 2018:

Pokémon-Go-Schöpfer: “Wir investieren massiv in die AR-Cloud”

Der Niantic-CEO John Hanke sprach auf der Gamesbeat-Konferenz über die Zukunft von Augmented Reality und Pokémon Go. Dabei plauderte er aus, dass das Unternehmen an einer AR-Cloud arbeitet.

In einem Gespräch mit dem Sci-Fi-Autor Eliot Peper erzählte Hanke, wie ihn Science-Fiction und inbesondere William Gibsons Neuromancer inspirierte. Das Buch habe die Zukunft der Industrie vorwegnehmen und gezeigt, auf welche Weise Technologie ein integraler Bestandteil der Gesellschaft werden könne.

Hanke sprach auch über das Erfolgsrezept von Pokémon Go. Der AR-Megahit wurde mittlerweile über 750 Millionen Mal heruntergeladen und machte mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz. Laut Hanke ist das Herzstück des Spiels, dass es Menschen auf die Straße bri…


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