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AMD Big Navi RX 6900 & RX 6800: Preis & Leistung bekannt

AMD Big Navi RX 6900 & RX 6800: Preis & Leistung bekannt

AMD hat neue Grafikkarten angekündigt. Die Big-Navi-Karten sollen mit Nvidias RTX-30-Serie mithalten können und schon im November erscheinen.

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AMD kündigt drei neue Grafikkarten mit der RDNA2-Architektur an: Die RX 6900 XT für 999 US-Dollar, die RX 6800 XT für 649 US-Dollar und die RX 6800 für 579 US-Dollar. Die Karten konkurrieren jeweils mit Nvidias RTX 3090, der RTX 3080 und der RTX 3070. Insgesamt verspricht AMD 50 bis 65 mehr Performance pro Watt gegenüber der RDNA-1-Architektur.

RX 6900 & RX 6800-Grafikkarten: Release und technische Daten

Die RX 6900 XT erscheint am 8. Dezember und kommt mit 80 Compute Units, 2.015 MHz Basis- und 2.250 MHz Boosttakt und 16 Gigabyte GDDR6-Speicher. Die TDP liegt laut AMD bei 300 Watt. In AMDs eigenen Spiele-Benchmarks steht die RX 6900 XT der Konkurrenz von Nvidia in nichts nach und liegt auf dem Leistungsniveau der 1.499 US-Dollar teuren RTX 3090 (Reviews).

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Die RX 6800 XT erscheint am 18. November und kommt mit 72 Compute Units, 2.015 MHz Basis- und 2.250 MHz Boosttakt und ebenfalls 16 Gigabyte GDDR6-Speicher. Die TDP liegt auch hier bei 300 Watt. Die Karte erreicht in den Benchmarks konstant über 60 Bilder pro Sekunde bei einer 4K-Auflösung und liegt auf dem Niveau der RTX 3080 (Reviews).

Die RX 6800 erscheint ebenfalls am 18. November und bietet 60 Compute Units, 1815 MHz Basis- und 2105 MHz Boosttakt und wie die anderen Modelle 16 Gigabyte GDDR6-Speicher. Die TDP liegt bei 250 Watt. Die Performance liegt laut AMD im Schnitt etwa 18 Prozent vor einer Nvidia RTX 2080 Ti und könnte damit die RTX 3070 (Reviews) um einige Prozentpunkte hinter sich lassen.

Bessere Speicheranbindung und Ray-Tracing-Hardware

AMD nutzte für die Benchmarks einen Ryzen-5000-Prozessor und konnte so zwei neue Features der RX-6000-Serie nutzen: Rage Mode und AMD Smart Access Memory.

Rage Mode ist eine One-Click-Lösung zur automatischen Erhöhung der Taktraten der Grafikkarten (Übertaktung). Smart Access Memory lässt den Prozessor direkt auf den Grafikkartenspeicher zugreifen und soll ebenfalls einige Prozentpunkte Leistungsgewinn bieten. In einem direkten Vergleich bringen beide Features zwischen zwei und acht Prozent mehr Leistung, mit einem Ausreißer von 13 Prozent.

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AMDs RX-6000-Serie bietet zusätzlich zwei große Neuerungen: Ray-Tracing-Hardware und sogenannten Infinity Cache. Der 128 Megabyte große Cache soll die Speicherübertragungsgeschwindigkeit einer traditionellen 256-Bit-Anbindung bei geringerem Stromverbrauch verdoppeln können und damit deutlich vor einer 384-Bit-Anbindung liegen.

Für DirectX-12-Ultimate hat AMD außerdem Ray-Tracing-Hardwarebeschleuniger auf den Karten verbaut. Vergleichende Benchmarks mit Nvidias RTX-Karten zeigte AMD nicht.

AMD kündigte außerdem einige weitere Features wie besseres Variable-Rate-Shading und eine Latenzverringerung für Gamer an. Eine Alternative zu Nvidias mächtiger KI-Grafiktechnologie DLSS hatte AMD allerdings nicht am Start.

Sollten sich die Leistungsversprechen AMDs bestätigen, hat das Unternehmen bei diesen Preisen und dem großzügig verbauten Speicher eine attraktive Alternative zu Nvidias aktuell kaum verfügbaren RTX-30-Karten im Angebot.

Titelbild: AMD

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