Amazon macht mit Augmented Reality aus einfachen Paketen eine digitale Spielerei.

In den USA testet Amazon erstmals eine AR-Kampagne rund um die eigenen Pakete: Diese sind mit einem QR-Code versehen, der nach dem Scanvorgang einen AR-Effekt abruft. Beispielsweise wird das Paket zu einem kleinen Auto oder ein Corgi springt heraus.

Mit AR-Effekten erweitert Amazon die eigenen Pakete digital um Inhalt. | Bild: Amazon

Mit AR-Effekten erweitert Amazon die eigenen Pakete digital um Inhalt. | Bild: Amazon

Paketempfänger dürfen auch selbst kreativ werden: Zu Halloween sind die Umrisse eines Kürbiskopfes auf dem Paket zu sehen. Malt man diesen aus und scannt ihn anschließend, werden die eingezeichneten Merkmale auf eine digitale Gesichtsmaske übertragen.

Den AR-Filter kann man dann digital verfeinern und Menschen oder Haustieren überziehen. Die Gesichtsfilter für iPhones unterstützen Apples TrueDepth-Kamera für bessere Animationseffekte.

Die neuen AR-Pakete gehen in den USA derzeit in den Versand. Verfügbar sind die AR-Effekte über die App “Amazon Augmented Reality” im iOS Store und im Google Play Store (derzeit nicht in Deutschland herunterladbar). Amazon setzt auf die jeweiligen AR-Schnittstellen ARKit und ARCore.

Amazon: Mehr 3D beim Online-Shopping

Die Paket-Kampagne ist Amazons zweite Idee, wie Augmented Reality (News) im Shopping-Alltag eingesetzt werden kann. Nutzwertiger und ambitionierter ist der “Room Decorator”, eine AR-Funktion der Amazon Smartphone-App, mit der Kunden Produkte digital vorab in Originalgröße und 3D in die eigene Umgebung projizieren können. Die Funktion ist seit 2017 verfügbar, anfangs hieß sie “AR View”.

Derzeit ist die AR-Ansicht bei Inneneinrichtungsgegenständen und Möbeln und nur für iOS-Nutzer in den USA verfügbar. Sollte die Funktion gut angenommen werden, dürfte sie auf weitere Produktbereiche und Länder ausgeweitet werden. Auch Google integriert Produkte aus dem Online-Shopping-Bereich dreidimensional in die Google Suchergebnisse.

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