Metaverse-Expansion: FTC klagt Meta-CEO Zuckerberg nicht an

Metaverse-Expansion: FTC klagt Meta-CEO Zuckerberg nicht an

Die US-Wettbewerbsbehörde möchte Metas Marktmacht im VR-Bereich ausbremsen. Im Verfahren gegen die Supernatural-Übernahme nimmt sie Mark Zuckerberg nicht mehr persönlich ins Visier.

Anzeige
Anzeige

Meta übernahm in den vergangenen Jahren fünf erfolgreiche VR-Studios wie Beat-Saber-Entwickler Beat Games. Die FTC will Metas Expansionsstreben jetzt Einhalt gebieten: Die US-Wettbewerbsbehörde prüfte im Dezember 2021 Metas jüngste Übernahme des Start-ups "Within Unlimited", das die erfolgreiche VR-Fitness-App Supernatural für Meta Quest (2) betreibt.

400 Millionen US-Dollar sollte der Deal kosten. Anfang August jedoch legte die FTC Klage gegen Meta ein, um die Übernahme zu verhindern. Ziel des kartellrechtlichen Verfahrens ist, ein Monopol zu verhindern, bei dem der Konzern den Markt für VR-Fitness-Apps dominiert. Meta pausierte die Übernahme schließlich bis zum 1. Januar 2023 oder bis ein Gerichtsurteil vorliegt.

Auch andere Investitionen der Facebook-Mutter weckten die Aufmerksamkeit der FTC. Meta kaufte unter anderem Exklusivrechte an den Bildschirmen des britischen Herstellers Plessey und im Dezember den Speziallinsen-Entwickler ImagineOptix.

Die kürzliche Preiserhöhung der Quest 2 könnte ein Versuch sein, der FTC künftig weniger Angriffsfläche zu bieten. Die VR-Brille war vorher schließlich konkurrenzlos günstig durch starke Querfinanzierung mit Werbegeldern - auch das prangerte die FTC an.

Meta hat sich bislang nicht zu den aktuellen Entwicklungen im Kartellrechtsverfahren geäußert.

Quellen: CNET