Semi-virtueller Computer: Entwickler zeigt beeindruckendes Video

Semi-virtueller Computer: Entwickler zeigt beeindruckendes Video

Ein Video präsentiert, wie wir zukünftig im Metaverse-Büro arbeiten könnten - mit AR-Brille, Handtracking, digitalen Monitoren und einem (fast) komplett digitalen Interface.

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Die Metaverse-Zukunft wird derzeit mit vielen Worten beschrieben. Der Entwickler Greg Madison zeigt sie in Bildern: Der bei Unity angestellte und auf XR-UX spezialisierte Entwickler generierte mit der 3D-Engine eine beeindruckende Demo eines, so nennt er es, "semi-virtuellen Computers für das Metaverse".

Wir erinnern uns: Laut Meta-Chef Mark Zuckerberg ist das Metaverse dann, wenn wir für unseren digitalen Alltag mehr XR-Brillen benutzen als herkömmliche Geräte. Mit Madisons "semi-virtuellem" Keyboard-Computer würde diese Metaverse-Vision wohl schnell näher rücken.

Die VR-Brille als smarter Bildschirm

Ein weiterer Höhepunkt in Madisons kompaktem Zukunftsbüro sind virtuelle Instrumente, die über dem Schreibtisch schweben. Ein leuchtender Stick etwa verändert beim Drehen den Lichteinfall in der 3D-Szenerie, die der Künstler gerade bearbeitet.

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Mit einer digitalen Miniatur-Kamera, die er per Handtracking aufnimmt, fliegt Madison durch die 3D-Landschaft. Passend zum Kamerawinkel verändert sich das Bild auf dem Monitor. Zwar fehlt bei der digitalen Eingabe die Haptik einer Maus. Dafür ist das XR-Interface nativ in 3D, was bei der Bearbeitung von 3D-Inhalten von Vorteil sein kann.

Video: Greg Madison via Linkedin

"Du brauchst nicht wirklich Tausende von ablenkenden virtuellen Bildschirmen, sondern nur einen intelligenten, um deine Sachen zu erledigen", schreibt Madison begleitend zu seinem Video.

Schon Anfang 2020 entwarf der ehemalige Zauberkünstler ein Mixed-Reality-Gegenstück seiner echten Wohnung, das er später in ein häusliches Mixed-Reality-Game umwandelte. Bei Unity Labs arbeitet Madison zudem an sozialen Erfahrungen wie dem Mixed-Reality-Schachspiel Slices, das in Kooperation mit Meta entsteht.

Künftig dürfte solche Projekte und Konzepte stark vom hochauflösenden Augmented-Reality-Modus von Metas geplanter VR-AR-Brille Cambria profitieren. Auch Apple soll so ein Mixed-Reality-Gerät planen und Ende 2022 oder Anfang 2023 auf den Markt bringen. Sehr wahrscheinlich sind es Zukunftsvisionen wie die von Madison, die Meta oder Apple zu Milliarden-Investitionen in VR und AR motivieren.

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