Beat Saber und dann lange nichts.

Rund eine Million Mal verkaufte sich das Rhythmus-Tanz- und Schlagspiel Beat Saber seit dem Marktstart vor rund einem Jahr. Das ist sehr wahrscheinlich der Verkaufsrekord für VR-Spiele. Dass das Rhythmus-Spiel auch rege genutzt wird, bestätigt Facebooks VR- und AR-Manager Jason Rubin jetzt im Interview mit Variety.

Oculus habe bei Beat Saber nicht nur bessere Software-Verkäufe verzeichnet als gewöhnlich, sondern bei den aktiven Nutzerzahlen einen “gigantischen Sprung” erlebt. Wenn der ansonsten eher sachliche Rubin zu solchen Superlativen greift, dürfte der Unterschied zum Normalzustand schon profund sein.

Allein das Beat-Saber-Veröffentlichungsvideo habe bei YouTube mehr Klicks gesammelt (derzeit über sechs Millionen) als jedes Oculus Video, so Rubin. Das ist zugegebenermaßen keine große Kunst, Oculus’ YouTube-Klicks sind notorisch niedrig. Selbst das Einführungsvideo zur neuen VR-Brille Rift S kommt derzeit gerade einmal auf circa 120.000 Klicks. Natürlich wird es noch in vielen anderen Kanälen ausgespielt.

Beat Saber: Nur echt in VR

Beat Saber sei für VR “eine große Sache”, sagt der erfahrene Spieleentwickler und -manager: “Menschen kaufen es und es ist etwas, das man nur in VR erleben kann.”

Dass es zur Veröffentlichung der Zusatz-Songs laut Rubin erneut einen deutlichen Sprung bei den Nutzerzahlen gegeben hat, ist ein Zeichen, dass das ungewöhnliche Tanz-Rhythmus-Säbelspiel die Aufmerksamkeit der Nutzer dauerhaft halten kann. Ein Erfolg, der gerade im Kontext von VR nicht hoch genug zu bewerten ist.

“Wer sich jetzt für VR interessiert, sucht ein System, auf dem Beat Saber läuft”, sagt Rubin. Solche VR-Systemseller gebe es vielleicht ein oder zwei auf dem Markt, weitere Kandidaten sind laut Rubin das Robo-Ballerspiel “Robo Recall” und Cryteks Klettersimulation “The Climb”.

Quelle: Variety, Titelbild: Oculus

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