Second-Life-Erfinder Philip Rosedale wollte mit High Fidelity das Virtual-Reality-Metaverse begründen – und scheiterte. Der aus seiner Sicht ausschlaggebende Grund: die VR-Brille.

Als Rosedale und sein Team vor rund fünf Jahren die Social-VR-Plattform High Fidelity planten, gingen sie von Millionen täglichen VR-Nutzern in der Zukunft aus. Stattdessen wurden es bis heute nur Zehntausende.

Zu wenige, um ein Metaverse mit Leben zu füllen, wie es Rosedales Vision war. Im kommenden Jahr verschwindet High Fidelity wieder aus dem Netz – trotz Investitionen von circa 70 Millionen US-Dollar. Selbst die geplante Open-Source-Variante wird nicht weiter verfolgt.

Rosedale rechnet mit der VR-Brille ab

Für Rosedale ist klar, wer Schuld hat an seinem Dilemma: Es ist die VR-Brille selbst, insbesondere ihr Formfaktor. In seinem Blog liest er ihr daher die Totenmesse.

Der VR-Gründer zitiert eine New Yorker Journalistin, die VR-Brillen als “Mäusesarg, der mir auf dem Gesicht klebt” bezeichnete.

Laut R…

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