Final Fantasy VII Remake bekommt Virtual-Reality-Mod

Final Fantasy VII Remake bekommt Virtual-Reality-Mod

Luke Ross hat es wieder getan. Der VR-Modder bringt das nächste populäre Videospiel in die Virtual Reality. Dieses Mal dürfen sich Fans der Final-Fantasy-Reihe freuen.  

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1997 brachte Square Enix Final Fantasy erstmals in die dritte Dimension. Die 3D-Grafik von Final Fantasy VII auf der ersten PlayStation ist zwar schlecht gealtert, das Spiel blieb dennoch über viele Jahre einer der beliebtesten Ableger der Reihe. Diese ungebrochene Popularität bewegte Entwicklerstudio Square Enix 2015 dazu, ein dreiteiliges Remake anzukündigen.

Mit „Final Fantasy VII Remake Intergrade“ erschien Teil eins im Frühjahr 2020. Die Fortsetzung, „Final Fantasy VII Rebirth“, soll es im Winter nächsten Jahres auf PC und PlayStation 5 schaffen. Die Wartezeit könnt ihr euch ab sofort mit einer VR-Mod zum ersten Teil versüßen.

Luke Ross veröffentlicht VR-Mod zu Final Fantasy VII Remake

Für Unterstützer des VR-Modders Luke Ross ist „Final Fantasy VII Remake Intergrade“ ab sofort in Virtual Reality spielbar. Ross selbst warnt allerdings, dass die Mod der „ultimative VR-Legs-Tester“ sei und euch „mit der Wucht eines rasenden Zugs“ treffen werde.

„Die Kamerabewegungen sind so wild, dass selbst mir hin und wieder der Atem stockt“, schreibt Ross auf seinem Patreon-Blog. Seine VR-Mod zu Elden Ring sei im Vergleich dazu eher gemütlich. Es braucht also einen starken Magen, um diese VR-Mod ohne Motion Sickness genießen zu können.

Publisher droht VR-Modder mit Klage

Auf seinem Patreon-Kanal hat Ross derzeit über 2.000 Unterstützer:innen, die monatlich 10 US-Dollar bezahlen, um auf seine neuesten VR-Mods zugreifen zu können. Im Gespräch mit MIXED verrät Ross, dass der VR-Moder damit etwa 10.000 US-Dollar im Monat verdient. Für einen großen Spiele-Publisher war das wohl zu viel.

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Im Juli drohten Take Twos Anwälte mit einem Ultimatum und ließen Ross eine Unterlassungsaufforderung zukommen. Der Grund: angebliche Urheberrechtsverletzungen. Der VR-Modder brachte unter anderem GTA V und Red Dead Redemption 2 in die Virtual Reality, zwei der größten Spiele-Hits aus Take Twos Portfolio.

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Ross sucht Gespräch mit Take Two

Um einer drohenden Sperrung seines Patreon-Kontos und dem damit verbundenen Versiegen seiner Einkommensquelle entgegenzuwirken, nahm Ross die betroffenen VR-Mods vom Netz.

Laut seinem aktuellen Blog-Eintrag versucht der Modder allerdings eine für beide Seiten sinnvolle Lösung zu finden. Eine Rückkehr der VR-Mods zu GTA V, Red Dead Redemption 2 und Mafia Definitive Edition scheint trotz aller Bemühungen unwahrscheinlich.

Ross schreibt: „Ich versuche immer noch, einen Kommunikationskanal mit ihnen zu öffnen, um eine Vereinbarung auszuhandeln, obwohl ich sagen muss, dass sie sich anscheinend nicht die Mühe machen, eine Lösung zu finden, die ihre eigenen Kunden nicht im Stich lässt.“

Quellen: LukeRoss (Patreon)