Wave-Shooter für Virtual Reality gibt es mehr als genug. Bevan McKechnie will einen Schritt weitergehen und entwickelt einen waschechten Ego-Shooter für das neue Medium. Die kurze Demo verschaffte mir den ersten Adrenalinkick seit einem Jahr, als ich Space Pirate Trainer zum ersten Mal ausprobierte.

Compound sieht zwar aus wie einer der ersten Ego-Shooter, aber er fühlt sich an wie deren Zukunft. Als ich die kurze Demo ausprobierte, wurde ich augenblicklich in das Jahr 1994 zurückversetzt, als ich auf dem Computer meines besten Freundes zum ersten Mal Doom spielte. Es war nicht unbedingt die Grafik, die mich an diesen Klassiker erinnerte, sondern die Erkenntnis, dass hier etwas Großes im Gange ist, das ich vorher so noch nie erlebt hatte.

In Compound erforscht man die zufallsgenerierten Gewölbe einer Kanalisation, in denen feindliche Soldaten und Roboter patrouillieren. Das Spiel bietet zwei Waffen: Einen einfachen Blaster, der überhitzt, wenn man zu lange auf den Abzug drückt und ein Maschinengewehr, das man manuell nachladen muss. Mit einem Knopfdruck wechselt man verzögerungsfrei zwischen den Waffen.

Ein Spiel wie dieses steht und fällt natürlich mit der Art und Weise, wie man sich durch die Spielwelt bewegt. VR-Nutzer, denen künstliche Fortbewegung auf den Magen schlägt, können sich von Stelle zu Stelle teleportieren. Alle anderen werden die fließende Fortbewegung bevorzugen, die erstaunlich gut umgesetzt ist und einen Großteil der Faszination dieses Titels ausmacht.

Elegantes Fortbewegungskonzept

Um sich vorwärts zu bewegen, hält man die Greifen-Taste des linken Vive-Controllers gedrückt. Das Alter Ego bewegt sich hierbei nicht etwa in die Richtung, in die man blickt, sondern dorthin, wo der Controller zeigt. Dies erlaubt nicht nur das seitliche Gehen, das ein wichtiger Bestandteil von Ego-Shootern ist, sondern auch das Umsehen während des Gehens.

Wie es scheint, hat sich der Entwickler Bevan McKechnie diese äußerst elegante Lösung von



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