Mitte Januar veröffentlichte ein VR-Entwickler eine Anwendung namens “Freedom Locomotion VR”, in der unterschiedliche Arten künstlicher Fortbewegung ausprobiert werden können. Die Anwendung ist höchst interessant, weil sie uns etwas Wichtiges über Virtual Reality lehrt: dass das virtuelle Gehen gelernt sein will.

Ich habe mich nur eine Stunde in der virtuellen Trainingshalle des Programms aufgehalten. Denn Freedom Locomotion VR ist mehr Lernumgebung als Spiel. Hier lernt man einerseits eine Reihe virtueller Fortbewegungsarten, andererseits sich selbst kennen, das heißt: wie man sich in der Virtual Reality fortbewegen möchte. Und wie das beim Lernen halt so ist, ist dieser Prozess anstrengend. Sehr anstrengend.

Von Beginn weg fühlte ich mich erschlagen von den Möglichkeiten und Einstellungen, die das Programm bietet. Ich kam mir wie ein Kleinkind vor, das das Gehen lernen muss. Also studierte ich die Erklärungen und begann zu experimentieren. Nach einer halben Stunde hatte ich eine Vorstellung davon, auf welche Weise ich mich fortbewegen möchte. Hierfür griff ich nicht auf eine, sondern gleich auf mehrere Fortbewegungstechniken zurück, die ich mittels Regler an meine eigenen Bedürfnisse angepasst habe.

Der Umgang mit Virtual Reality als Kulturtechnik

Beim Ausprobieren kam mir der Gedanke, dass die Fortbewegung in Virtual Reality vielleicht etwas sein könnte, das nicht vom Medium an einen herangetragen wird, sondern vielmehr etwas, da…

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