Die Drahtlos-VR-Lösung des chinesischen Unternehmens Tpcast soll SteamVR-Inhalte auf Oculus Go und Oculus Quest streamen. Gedacht ist sie für Unternehmen und Arcade-Betreiber.

Tpcast ist bekannt für einen Drahtlosadapter für HTC Vive (Test) und Oculus Rift. Mit Tpcast Air kommt jetzt die nächste Generation der Streaming-Technologie auf den Markt, die das Beste zweier Welten verbinden soll: die hohe Mobilität und den (eher) günstigen Preis der autarken VR-Brillen Oculus Quest und Oculus Go mit der Leistungsfähigkeit eines schnellen PCs.

Gestreamt wird im 5-GHz-Wifi-Netz, für die Kompression setzt Tpcast ein selbstentwickeltes Verfahren ein, das bis zu sechs MB (50 Mbps) pro Sekunde übertragen kann. Auf einer Fläche von 20 mal 20 Metern sollen sich bis zu 24 VR-Brillenträger frei bewegen können. Eine detaillierte Beschreibung der Technologie steht hier.

Über USB-Dongle und einen 5-GHz-Router werden SteamVR-Inhalte an Oculus Go oder Oculus Quest gestreamt. Bild: TPCast

Der Haken für Endverbraucher: Damit das Streaming funktioniert, muss die VR-Brille mit einer speziellen Firmware modifiziert werden. Daher liefert Tpcast die Streaming-Hardware nur zusammen mit der jeweiligen, modifizierten VR-Brille und explizit an Unternehmen und Arcades aus.

Tpcast Air für Oculus Go ist ab sofort verfügbar. Die Streaming-Technologie samt der Go-Brille kostet 570 Euro und wird in Deutschland über Schenker Technologies vertrieben. Die Quest-Variante mit Unterstützung für Raumtracking (6DOF) soll zeitnah nach dem Marktstart von Oculus Quest erscheinen.

Download: Tpcast Air Datenblatt (PDF)

Quelle: Tpcast, Titelbild: Tpcast

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