Der Drahtlosadpater TPCast für HTC Vive hält, was er verspricht: Er macht die VR-Brille fast ohne Qualitätseinbußen kabellos. Der Aufbau ist komplex, das Gerät ist teuer – aber das Ergebnis beeindruckt.

Beim Test der China-Version bemängelte mein Kollege Christian Steiner Mitte August noch gelegentliche Aussetzer und Ruckler bei schnellen Bewegungen. Ähnlich berichtete VR-Reporter Jan-Keno Janssen bei Heise anhand der Asia-Version.

Die EU-Version von TPCast mit aktueller Software läuft hingegen – zumindest in meiner Testumgebung – durchgängig stabil. Die Übertragung funktionierte bei einem mehrstündigen Test in einem gewöhnlichen Arbeitszimmer auf circa 3,5 mal 3,5 Meter tadellos.

Ganz selten wurden Bildartefakte sichtbar und dann auch nur für wenige Sekunden. Eine zusätzliche Latenz war zu keinem Zeitpunkt spürbar. Selbst bei übertrieben wildem Herumgezappel funktionierte das Tracking verlässlich.

Ausnahme: Es läuft parallel ein Download oder eine Installation bei Steam VR, dann beginnt eine wilde Flimmerei trotz Kabelinternet. Außerdem ist der Aufbau recht sensibel: Router und Transmitter reagieren sehr genau auf die Ausrichtung und sollten möglichst wie in der Anleitung beschrieben positioniert werden.

Zeigt der Transmitter beispielsweise zur Decke statt direkt auf die Trackingfläche, kommt es zu vielen Aussetzern. Wer den Transmitter auf ein Lichtstativ schrauben will, benötigt demnach ein Ku…

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