Mehr als drei Jahre nach der Premiere ist die VR-Erfahrung The Last Goodbye endlich für die Öffentlichkeit zugänglich. Ich habe sie mir angesehen.

In The Last Goodbye begleiten wir Pinchas Gutter auf seinem letzten Besuch des Konzentrationslagers Majdanek. Gutter wurde 1943 mit seiner Familie aus dem Warschauer Ghetto ins KZ deportiert. Seine Eltern und seine Schwester wurden ermordet, nur er überlebte das Lager.

Die Koproduktion des VR-Filmstudios Here Be Dragons und der USC Shoah Foundation feierte im Frühjahr 2017 auf dem Tribeca Film Festival Premiere und wurde seither nur auf Ausstellungen und in Museen gezeigt.

Nun ist die VR-Erfahrung kostenlos im Oculus Store für Oculus Rift, Oculus Rift S (Test) und Oculus Quest via Oculus Link (Infos) erschienen und somit zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.

An der Seite eines Holocaust-Überlebenden

Gutter führt die Zuschauer an gut erhaltene Schlüsselorte des Lagers wie den Duschraum und das Desinfizierungsbad, die Baracken, die Gaskammer und die Kremieröfen. Die Räume wurden mit Photogrammetrie auf hohem technischen Niveau digital rekonstruiert, sodass man sich in den photorealistischen Räumlichkeiten umsehe…

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