Space Explorers: Neue Weltraum-VR-Folge mit atemberaubenden Ansichten

Space Explorers: Neue Weltraum-VR-Folge mit atemberaubenden Ansichten

Space Explorers ist der aufwendigste, komplett im Weltall gedrehte Film. Kurz vor Weihnachten erscheint eine neue Folge der VR-Doku.

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Über zwei Jahre hinweg filmte eine wechselnde ISS-Crew das Leben auf der Raumstation. Dank 360-Grad-Rundumblick und stereoskopischem 3D-Effekt hat man annähernd das Gefühl, sich auf der ISS zu befinden und Zeit mit den Astronaut:innen zu verbringen. Für dieses einzigartige und immersive Filmerlebnis erhielten die Felix & Paul Studios dieses Jahr einen Emmy Award.

Space Explorers: The ISS Experience besteht aus vier Folgen. Die erste Episode mit dem Titel Adapt (Filmbesprechung) erschien im Oktober 2020. Die zweite Episode mit Namen Advance (Filmbesprechung) folgte im April 2021. Im November veröffentlichte das Studio das kostenlose Bonusvideo „Home Planet“, das im Cupola-Beobachtungsturm der ISS gedreht wurde und eine Umrundung der Erde aus Sicht der Weltraumstation zeigt.

Nun ist die dritte Episode mit dem Titel „Unite“ greifbar.

Space Explorers: Erste Außenaufnahmen

In dieser Folge erhalten die Astronaut:innen großen Zuwachs. Neun Forscher:innen bekommen wir an Bord der ISS zu sehen. Wie in den vorangegangenen Folgen wechseln sich Szenen ab, in denen die Astronaut:innen arbeiten und trainieren, über ihre Weltraumerfahrung und Mission sprechen oder Zeit miteinander verbringen, unterlegt von einem wunderschönen Soundtrack und ergänzt durch beeindruckende Aufnahmen der Erde, die es so in keinem anderen VR-Film zu sehen gibt.

Blick in den ISS-Beobachtungsturm mit Astronauten

Blick durch die ISS-Cupola auf die Erde. | Bild: Felix & Paul Studios

Bekam man den Heimatplaneten in früheren Folgen nur aus dem Cupola-Beobachtungsturm zu sehen, bietet Unite zum ersten Mal Aufnahmen von außerhalb der ISS. Möglich macht das eine neue, eigens für diesen Zweck entwickelte VR-Weltraumkamera.
Die vierte und letzte Folge, die irgendwann 2022 erscheint, soll Zuschauer:innen dank eines beweglichen Roboterarms sogar auf einen Weltraumspaziergang mitnehmen.

Eine Mini-Menschheit mit wichtiger Mission

Wie der Titel schon sagt, ist das Thema der dritten Folge die Kameradschaft zwischen den Astronaut:innen. Die Zuschauer:innen werden Zeuge, wie Crewmitglieder kommen und gehen.

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Die Herzlichkeit, mit der die Forscher:innen sich begrüßen und verabschieden, ist bewegend. Auf der ISS sind die Weltraumpioniere oft monatelang eingeschlossen. Desto größer ist die Freude, neue Gesichter zu sehen.

Das Arbeiten auf kleinstem Raum und unter prekären Bedingungen schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl. In der Weltraum-Doku sieht man Astronaut:innen verschiedenster Nationen, Kulturen und Glaubensrichtungen, also eine Art Mini-Menschheit, zu einer Familie zusammengeschweißt, einem gemeinsamen Ziel zuarbeiten – was Hoffnung gibt.

Die dritte Folge dauert wie die früheren rund 30 Minuten. Alles bisherige Filmmaterial zusammengenommen, sind das über 100 Minuten, die man Weltall verbringt. Das macht Space Explorers zu einem der beeindruckendsten filmischen Zeugnisse überhaupt.

Wie Space Explorers entstand, erfahrt ihr in einem Interview mit den Filmemachern im neuesten „Voices of VR“-Podcast mit Kent Bye. Die Doku selbst gibt es in der Space-Explorers-App für Meta Quest (2) und Oculus Rift (S) oder in Oculus TV.

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