Ein Friedhof kurz vor der Geisterstunde, unheimliche Vorgänge und charmante Gespenster, die um Besucher werben und dafür auch gern einmal ein Ständchen singen: “The Haunted Graveyard” ist ein durchweg hochwertig produziertes, filmisch inszeniertes VR-Erlebnis im Stile Tim Burtons. Weder Spiel noch Film, ist die VR-Erfahrung am ehesten mit einer Geisterbahnfahrt im Vergnügungspark zu vergleichen.

Auf einer nächtlichen Reise muss ich einen alten Friedhof durchqueren. Dort treffe ich auf allerhand exzentrische Spukgestalten, darunter eine junge Frau im eleganten Abendkleid und ein Mann im Frack und Gehstock.

Die hegen zumindest dem Anschein nach keine bösen Absichten, denn sie begleiten und umwerben mich, als sei ich ihr Gast. Das ist nicht erstaunlich, zumal es hier abgesehen von ein paar grimmigen, ruhelosen Seelen kaum kultivierte Gesellschaft gibt.

Der Friedhof ist märchenhaft schön umgesetzt: Der Marmor alter Grüfte glänzt im Mondlicht und Kerzenleuchter fliegen wie von Geisterhand bewegt über das Gräbermeer. Doch ich darf nicht zu lange hier verweilen: Meine Friedhofsführer geben mir zu verstehen, dass ich diesen Ort vor Mitternacht verlassen haben muss. Ansonsten bin ich auf ewig hier gefangen, ein Geist unter vielen.

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