Vive Sync soll in der aktuellen Weltlage Unternehmen bei der Kommunikation mittels VR helfen. Welche Features bringt die Beta mit?

Kabetec VR-Brille

Ende 2018 kündigte HTC mit Vive Sync eine VR-App an, die gemeinsame Arbeit auch über Entfernung möglich machen sollte. Mitarbeiter sollten sich in virtuelle Konferenzräume einloggen können und dort gemeinsam Entscheidungen treffen, Diskussionen führen und Infos austauschen.

Kollaboratives Arbeiten im virtuellen Raum

Die Vive Sync-Beta startet jetzt kostenlos für Unternehmen und externe Angestellte. Iin Anbetracht der derzeitigen Weltsituation und dem Fokus auf Home Office soll die Plattform Unternehmen befähigen, Kommunikation und Produktivität zu erhöhen.  

„VR hat die einzigartige Fähigkeit, Angestellte und externe Teams so miteinander zu verbinden, als wären sie im selben physischen Raum – kein anderes Werkzeug oder Medium kann das bieten“, sagt David Sapienza, vom zuständigen Entwickler 2 Bears Studio in einer Pressemitteilung. „Vive Sync ermöglicht es Kollegen und Partnern auf der ganzen Welt, in einem gemeinsamen virtuellen Raum zu interagieren, wodurch Produktivität, Zusammenarbeit und Teamzusammenhalt optimiert werden. Die Zukunft der Arbeit wird rasant globalisiert – mehr Heimarbeit und VR sind die Lösung, die diese neue Realität nachhaltig gestalten.“

Neben der verbesserten Produktivität soll das virtuelle Treffen auch dazu beitragen, den Teamgeist durch Präsenz zu stärken und bessere Beziehungen mit Teammitgliedern aufzubauen, die man sonst nur selten oder vielleicht sogar nie zu Gesicht bekommt.

Diese Features bietet Vive Sync

Bis zu 30 Teilnehmer können gleichzeitig an einem virtuellen Meeting teilnehmen. HTC nennt als Einsatzmöglichkeiten Kreativmeetings, Online-Besprechungen in Klassen, virtuelle Pressekonferenzen und Verkaufspräsentationen. Avatare lassen sich über die Vive Sync Avatar-Creator-App für mobile Geräte erstellen, die über App Store und Google Play erhältlich ist.

Vive Sync unterstützt Ganzkörpertracking mittels Vive Trackern und Augentracking. Folgende Features sind laut HTC zum Start der Vive Sync Beta verfügbar:

  • OneDrive-Unterstützung – Einfaches, sicheres Hochladen und Teilen interner Dateien in die und aus der Anwendung. Teilen von PowerPoint, PDFs, Videos und Bildern auf großen Anzeigegeräten von Besprechungsräumen.
  • 3D-Modellanzeige – Hochladen von 3D-Modellen sowie Skalierung für detaillierte Ansichten und interne Besprechungen.
  • 3D-Zeichnen – Zum Verfassen von Anmerkungen zu Modellen und Dateien und improvisierte Whiteboard-Sessions.
  • Individuelles Avatar-Design – Besseres Eintauchen mit individuell gestalteten Avataren basierend auf dem Aussehen des Anwenders.
  • Persönliche Notizen – Speech-to-Text-Notizen und Screenshots sorgen dafür, dass wichtige Informationen den Sprung aus der VR mitmachen.
  • Konferenztische und Hörsaal-Bestuhlung – Je nach der Anzahl der Teilnehmer kann man sich um den gewohnten Konferenztisch herum oder in einem Hörsaal versammeln.
  • VIVE Ökosystem-Support – VIVE Sync ist kompatibel mit allen VIVE-Geräten, einschließlich Standalone- und PC VR-Headsets.

Für die Zukunft ist die Unterstützung weiterer VR-Brillen (Vergleich) geplant, etwa Rift, Quest, Index und Windows MR. Außerdem sollen sich Teilnehmer, die keine VR-Brille haben, über PC-Viewer dazuschalten können. Verbesserte Meeting-Steuerungen (etwa Stummschalten von Teilnehmern) sowie die Option, die Konferenz aufzuzeichnen, stehen ebenfalls auf der Roadmap.

Auf der offiziellen Webseite kann Vive Sync heruntergeladen werden.

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