Rec Room: Nutzermeilenstein und Großinvest

Rec Room: Nutzermeilenstein und Großinvest

Die Social-VR-Plattform Rec Room wächst durch Oculus Quest 2 und ihre Multiplattform-Strategie. Der Erfolg trägt Früchte: Das gleichnamige Start-up verzeichnet binnen 18 Monaten zwei große Investitionsrunden.

Im Juni 2019 flossen 15 Millionen US-Dollar in das Start-up, jetzt kommen weitere 20 Millionen US-Dollar hinzu. Angeführt wird die jüngste Investitionsrunde von der Madrona Venture Group, während bestehende Investoren wie First Round Capital, Index, Sequoia and DAG Risikokapital nachlegten. Insgesamt konnte sich Rec Room (ehemals Against Gravity) seit der Gründung in 2016 knapp 50 Millionen US-Dollar sichern.

Rec Room startete auf PC-VR-Plattformen und expandierte seither auf die autarke VR-Brille Oculus Quest sowie Playstation, Xbox und iOS.

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Die Multiplattform-Strategie hat sich bezahlt gemacht: Die Gesamtnutzerschaft über alle Plattformen hinweg soll sich 2020 verdreifacht haben. Insbesondere die Konsolen hätte neue Nutzer in das Spiel gespült. Bis Ende 2021 würden Smartphone-Nutzer den größten Anteil Spieler stellen, glaubt CEO Nick Fajt.

Kein Ausstieg aus VR

Dank dem jüngst erfolgten Xbox-Launch verzeichnete die App 35.000 gleichzeitige Spieler über alle Plattformen hinweg – ein neuer Rekord. Rund zehn Millionen Registrierungen soll Rec Room mittlerweile haben und zwei Millionen einzelne VR-Nutzer allein in 2020.

Die Oculus Quest und deren Nachfolgerin soll stark zum Wachstum der VR-Nutzerschaft beigetragen haben. VR-Spieler hätten dieses Jahr viermal so viel Zeit in Rec Room verbracht wie 2019. Die Social-VR-Plattform VRChat verzeichnete kürzlich ebenfalls Nutzerrekorde dank Oculus Quest 2 (Test).

Obwohl der VR-Markt insgesamt langsam wachse, werde Rec Room seinen VR-Wurzeln treu bleiben, versichert Fajt gegenüber Techcrunch.

Nächstes Jahr will das Start-up den Baukasten der VR-App verbessern und zugänglicher machen. Mehr als eine Million Nutzer sollen das Werkzeug bereits ausprobiert und Objekte oder Räume damit gestaltet haben. Rec Room besitzt eine In-Game-Währung und ermöglicht Premium-Nutzern seit kurzem, Kreationen zu verkaufen. Die Währung soll zu einem späteren Zeitpunkt in echtes Geld umgetauscht werden können.

Quellen: Road to VR, Techcrunch, Titelbild: Rec Room

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