Rec Room erweiterte seine Nutzerschaft erfolgreich über Virtual Reality hinaus. Im Zuge des Social-Gaming-Hypes erhält das Start-up eine Großinvestition für den Ausbau seines Dienstes. 

Rec Room begann 2016 als Social-VR-Spiel für die PC-VR-Brillen HTC Vive und Oculus Rift. In den folgenden Jahren implementierte das Studio einen Kreativbaukasten, mit denen Nutzer eigene Inhalte erstellen können und brachte Rec Room in 2D für Playstation 4, iOS und Ende 2020 für Xbox heraus. Eine Android-Version soll später in diesem Jahr folgen.

Die Expansion hat sich gelohnt: Rund 15 Millionen Nutzer haben sich seit dem Launch vor fünf Jahren ins Spiel eingeloggt, während der Umsatz allein im Pandemiejahr 2020 um mehr als 500 Prozent stieg. VR-Nutzer machen immerhin noch ein Viertel der aktiven Nutzerschaft aus.

Entwickler halten an VR fest

Aus Wachstumsgründen sei es nötig gewesen, das Angebot auf 2D-Plattformen zu erweitern, sagt Studiochef Nick Fajt gegenüber Venturebeat. Lässt Rec Room VR demnächst fallen, wie andere Start-ups, die eine ähnliche Neuausrichtung erfuhren? Der CEO verneint.

“Virtual Reality ist immer noch ein sehr wichtiger Teil unserer Arbeit”, sagt Fajt. Rec Room sei eine der meistgenutzten VR-Apps und gerade Oculus Quest 2 habe viele neue Nutzer in die App gespült. Außerdem seien “interessante Brillen” im Anmarsch.

Rec Room wird zum Einhorn

Die jüngste Investition im Wert von 100 Millione…

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