Schafft Wade Watts erneut den Sprung auf die große Leinwand?

Mit Ready Player Two schließt Buchautor Ernest Cline die Geschichte des Oasis-Eroberers Wade Watts, der sich im zweiten Teil in ein moralisches Dilemma stürzt: Seine Firma ersetzt standardmäßige VR-Brillen durch ein extrem glaubhaftes Hirninterface, das die Oasis so real macht wie die echte Welt – und damit noch mehr Menschen in die Abhängigkeit treibt.

Andererseits: In der Oasis geht’s den Menschen gut. Was also ist zu tun?

Ready Player Two Verfilmung wird besprochen

Während Ready Player One ungelenk versuchte, eine Highend-Digitalwelt mit analoger VR-Technik wie Laufbändern, Anzügen und Brillen zu vereinen, räumt Ready Player Two mit diesem Problem ganz einfach auf:

Der direkte Hirnanschluss beseitigt alle technischen Fragezeichen, macht die Story insgesamt so glaubhafter, auch wenn das Buch unter Clines aufgesetzter Retro-Romantik leidet, und schafft so durchaus Filmpotenzial für eine Art Bonbon-Matrix für Gaming-Fans.

Kommt Ready Player Two als Film? Laut Cline ist eine mögliche Verfilmung noch “in einer frühen Phase”, speziell da Hollywood wegen der Corona-Pandemie und geschlossenen Kinos ohnehin in einer Umbruchphase sei. “Aber vom ersten Film weiß ich, dass alle eine Menge Spaß hatten”, sagt Cline.

Aus finanzieller Sicht könnte eine erneute Verfilmung interessant sein: Ready Player One spielte knapp 600 Millionen US-Dollar ein, das ist ein solides Ergebnis im Blockbuster-Mittelfeld und Spielbergs größter Kinoerfolg seit rund zehn Jahren.

Ready Player Two: Kritik ist für Cline ein Nebeneeffekt von Erfolg

Mit Ready Player Two endet zwar die Geschichte von Wade Watts, die Oasis-Story ist deshalb aber noch nicht auserzählt: Ernest Cline denkt über ein Prequel nach, das die Geschichte der Oasis-Erfinder James Halliday und Ogden Morrow beleuchtet bis zur Entstehung der Oasis.

Die heftige Kritik an Ready Player Two lässt Cline kalt: “Kritik, und zwar wirklich heftige Kritik, ist ein Nebeneffekt des massiven Erfolgs, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich ihn jemals haben würde”, sagt Cline.

“Ich bin in einer Position, für die jeder Schriftsteller töten würde, ein so großes Publikum zu haben und ein großes Buch herauszubringen.”

Letzte Aktualisierung am 17.01.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Quelle: Inverse

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