Qualcomms neues Referenzdesign lässt funktional fast keine Wünsche offen.

Qualcomms technische Blaupause hört auf den Namen “Smart Viewer Reference Design” und funktioniert sowohl autark als auch mit einem PC, Taschencomputer oder Smartphone als Zuspieler.

Im autarken Modus arbeitet Qualcomms XR1-Prozessor, der für maschinelles Sehen und Künstliche Intelligenz optimiert ist, aber langsamer rechnet als das letztjährige Snapdragon-Flaggschiff 845.

Wer volle Leistung will, muss die VR-Brille per USB-C mit einem Zuspieler verbinden. Für die USB-C-Kopplung mobiler VR-Brillen an Smartphones hat Qualcomm Anfang des Jahres einen neuen Standard angekündigt.

Hand- und Eye-Tracking sind integriert

Das Referenzdesign unterstützt von Haus aus räumliches Tracking für Kopf und Hände ähnlich Oculus Quest. Im Gehäuse sind aber nur zwei statt vier Kameras verbaut. Die Sensoren erfassen Handbewegungen und erkennen einfache Gesten. Tobiis Eyetracking-Technologie ist ebenfalls integriert, was Blicksteuerung und Foveated Rendering ermöglicht.

Das Display des Herstellers löst mit 2K pro Auge auf und bietet wie Quest eine Bildwiederholrate von 72 Hertz. Die VR-Brille unterstützt einen Passthrough-Modus für Mixed-Reality-Anwendungen.

Das Referenzdesign wurde in Zusammenarbeit mit Goertek gebaut und soll XR-Brillenherstellern die Entwicklung entsprechender Geräte erleichtern.

Wer die derzeit stattfindende Augmented World Expo besucht, kann heute einem Vortrag von Qualcomms XR-Chef Hugo Swart über VR, AR, 5G und KI lauschen. Das Referenzdesign wird am Stand 313 im Santa Clara Convention Center vorgeführt.

Titelbild und Quelle: Qualcomm

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