Project Cambria: Zuckerberg gibt Hinweis auf Preis

Project Cambria: Zuckerberg gibt Hinweis auf Preis

Im Herbst bringt Meta die Highend-VR-Brille Cambria auf den Markt. Sie könnte teurer werden als gedacht.

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Mit Cambria führt Meta eine neue Headset-Produktreihe ein: Die VR-Brille wird als professionelles Arbeitsgerät vermarktet und bringt neue Hardware-Features wie hochwertiges Passthrough, Eye- und Facetracking sowie neue Linsen, die einen schmaleren Formfaktor ermöglichen als bei Meta Quest 2.

Project Cambria (Infos) wird laut Meta signifikanter teurer als 800 US-Dollar. Die Frage ist: Wie viel teurer?

In einem Gespräch mit Tested-Redakteur Norman Chan gab Mark Zuckerberg einen neuen Hinweis zum Preissegment, in dem sich das Highend-Gerät bewegen könnte.

Neue Technologie ist teurer

Metas CEO definierte im Gespräch die Virtual-Reality-Ziele der nächsten fünf bis zehn Jahre: Zum einen wolle man einen schmalen Formfaktor ähnlich Holocake 2 erreichen, zum anderen – trotz neuer Technologien – Preise erreichen, die für die breite Masse erschwinglich sind.

„Wir versuchen nicht, ein 5.000 US-Dollar teures VR-Gerät zu produzieren. Wir wollen etwas bauen, das viele Menschen nutzen können“, sagt Zuckerberg. Dennoch koste neue Technologie mehr.

„Bei der Einführung neuer Technologien gibt es dieses Muster, vor allem, wenn man etwas zum ersten Mal herstellt. Neue Dinge werden billiger, wenn man sie in größeren Mengen produziert. Wenn du die Produktion zum ersten Mal hochfährst, egal ob es sich um Wellenleiter für Augmented Reality oder einige der Komponenten hier in kleineren Mengen handelt, dann wird es teurer“, so Zuckerberg.

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Highend-VR: So teuer wie ein PC?

Je nach Anwendungsfall gebe es einen bestimmten Preispunkt, den man erreichen wolle. Für die als Spielkonsole und Fitnessgerät dienende Meta Quest, so wird aus der aktuellen Bepreisung deutlich, sind das 300 US-Dollar. Doch wie steht es um ein Highend-Arbeitsgerät wie Project Cambria, das eines Tages Chromebooks und sogar Laptops ersetzen soll?

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„Wir kaufen für alle Ingenieur:innen bei Meta ziemlich teure Computer, um ihre Effizienz zu steigern und ich wäre sicherlich bereit, in ein erstklassiges VR-Headset zu investieren, wenn dadurch die Effizienz von Ingenieur:innen beim Schreiben von Code oder bei der Zusammenarbeit um ein paar Prozent verbessert würde“, sagt Zuckerberg und macht damit deutlich, dass Meta auch Unternehmen anpeilt.

Mit Cambria wird Meta Geld verdienen wollen

Dem Meta-CEO zufolge wird es zwei verschiedene Preispunkte geben: eine für die Maße und eine für den professionellen Bereich und neue Technologie werde zuerst in letzteren Eingang finden. „Aber selbst da weiß ich nicht, ob die Leute ein 5000-Dollar-Gerät haben wollen. Ich denke, es wird sich eher in dem Bereich bewegen, was man heute für einen PC bezahlt“, sagt Zuckerberg.

Wird Project Cambria so viel wie ein PC kosten, dann darf man mit einem Preis von bis zu 1.500 US-Dollar oder mehr rechnen. Dieser Preis würde im Einklang mit Metas Stellungnahme stehen, dass Cambria signifikant teurer werde als 800 US-Dollar.

Meta dürfte mit Cambria ein Preisniveau anpeilen, das von Dauer sein wird und dafür die voraussichtlichen Herstellungskosten der Cambria-Nachfolger sowie Kosten für Forschung und Entwicklung stärker einberechnen. Eine aggressive Subventionierung wie bei Meta Quest 2, bei der Hardware unter Verlust verkauft wird, sollte man nicht erwarten.