In Zeiten von Corona ist Training für Profisportler schwierig. Einige weichen in VR aus.

Der Sport leidet weltweit unter Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Auch Athleten in Großbritannien sind davon betroffen: Ähnlich wie in Deutschland sind Trainingseinrichtungen geschlossen und die Bürger dürfen ihre Wohnungen nur in Ausnahmefällen verlassen.

Selbst einfache Trainingsaktivitäten wie das Joggen im Park sind auf der Insel derzeit nicht möglich. Für Profisportler ist es eine Herausforderung, unter diesen Umständen fit zu bleiben.

Box-Training mit Thrill of the Fight

Profi-Boxer Tamuka Mucha (Weltergewicht, 18 Kämpfe, 17 Siege, 4 KOs) aus Reading berichtet in einem Youtube-Interview, wie er mit Virtual Reality (alle News) sein Training trotz Lockdown fortsetzt. Zu seinen Trainingsgeräten zählt die VR-Brille Oculus Quest (Test). Darauf nutzt er das Box-Spiel Thrill of the Fight, in dem er gegen virtuelle Gegner kämpft.

Für ihn ist es ein großer Vorteil, sich aus der heimischen Umgebung heraus virtuell in einen Boxring versetzen zu können: “Der Wettkampfaspekt ist für mich derselbe, selbst wenn das in VR ist. Ich möchte immer gewinnen und den Gegner ausknocken und dafür kämpfe ich mit vollem Einsatz.”

Virtuelle Umgebung bringt Wettkampfaspekt nach Hause

“Obwohl ich mich physikalisch zu Hause befinde, bin ich mental in einer anderen Welt. Das hilft mir definitiv weiter, weil mich der Wettkampfaspekt packt und ich dieselben Bewegungen ausführe wie in der Realität”, erklärt Mucha. “Ich genieße es, trotz der Isolation Sparringkämpfe in VR machen zu können.”   

Der Entwickler von Thrill of the Fight, Ian Fitz, teilt mit, dass er zwar schon mehrfach gehört habe, dass auch professionelle Boxer seine App gerne nutzen. Mucha sei jedoch der erste Boxer, der ihn kontaktiert und ihm konkrete Verbesserungsvorschläge unterbreitet habe.

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