Porsche will mit VR mehr Taycans verkaufen

Porsche will mit VR mehr Taycans verkaufen

Der Elektro-Porsche Taycan wird im Autohaus virtuell gezeigt – sofern nicht anders verfügbar.

Seit Ende 2019 ist Porsches erstes reines Elektroauto Taycan in den USA im Handel. Seit Anfang des Jahres gibt’s das Fahrzeug auch in Europa, allerdings noch nicht flächendeckend. In Märkten, in den das Fahrzeug noch nicht real verfügbar ist, wird es virtuell in Porsche-Zentren gezeigt mit der „Taycan VR Experience“.

Mit einer VR-Brille können sich Interessierte den Wagen in Originalgröße ansehen. Stecken sie ihren Kopf durch die Karosserie, haben sie einen exklusiven Blick auf das Innenleben des Taycans. Auch die Farben der Karosserie können beliebig angepasst werden.

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Die Darstellung kommt dem realen Wagen laut Porsche „sehr nahe“. Durch die digitale Darstellung kann das Modell im Stil einer Infografik erweitert werden. Als VR-Brille kommt eine Rift S zum Einsatz – im Laden sieht das dann ungefähr so aus.

Taycan VR: Auftakt für mehr VR-Marketing

Derzeit gibt’s die Taycan VR-Experience laut Porsche in circa 100 Porsche-Zentren in Deutsch und Englisch. Ein größerer Rollout mit Sprachen wie Chinesisch und Französisch ist in Planung.

„Der Informationswunsch unserer Kunden im Handel ist riesig – den können wir mir der VR Experience nun schon vor der physischen Markteinführung bedienen“, sagt Robert Ader, der bei Porsche die Kundenbeziehung verantwortet.

Die Taycan-VR-Erfahrung erweitert die normale Auto-Besichtigung mit digitalen Infos und Anblicken, die man in der Realität nicht haben kann. Bild: Porsche

Die Taycan-VR-Erfahrung erweitert die normale Auto-Besichtigung mit digitalen Infos und An- und Einblicken, die man in der Realität nicht haben kann. Bild: Porsche

Porsche bezeichnet die Taycan-Demo als „spielerischen Pionier für Virtual Reality-Anwendungen im Handel“. Die nächste Stufe sei die virtuelle Fahrzeugkonfiguration, die bereits in Arbeit sei und in den kommenden Monaten in Porsche-Zentren installiert werden soll.

Porsche setzte schon zuvor VR und AR fürs Marketing ein: Auf der Los Angeles Auto Show zeigte der Autokonzern einen realistischen VR-Fahrsimulator mit dem 911 Carrera S. Der „AR Visualizer“ projiziert euch euren Traumporsche digital in die eigene Einfahrt.

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