750 VR-Brillenträger im selben Raum – der Anblick ist auch 2019 noch … spannend.

Auf der North American International Auto Show in Detroit enthüllte Ford den neuen Shelby GT500 mit VR-Effekt: 750 Besucher vor Ort setzten sich gleichzeitig die VR-Brille Lenovo Mirage Solo auf und betrachteten einen Renderfilm, der das neue Auto vorstellte. Die VR-Präsentation sollte die Fahreigenschaften des neuen Wagens im Stil eines Action-Films vermitteln – ohne aufwendige Probefahrt. Während die VR-BrillenträgerInnen ahnungslos der virtuellen Fahrt folgten, wurde das echte Auto auf die Bühne gebracht.

Fords Werbeaktion erinnert an Samsungs Enthüllung des Galaxy S7: Damals präsentierten die Koreaner das neue Smartphone zunächst mit Gear VR. Währenddessen schlich sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf die Bühne.

Mark Zuckerberg sieht, alle anderen sind blind. Bild: Facebook

Mark Zuckerberg sieht, alle anderen sind blind. Die Aktion war gut gemeint, tat dem VR-Image aber keinen Gefallen. Bild: Facebook

Produziert wurde Fords VR-Video von der Agentur Imagination in Zusammenarbeit mit der VR-Agentur VR Owl, die die 750 VR-Brillen mit einer Spezialsoftware in einem lokalen Netzwerk synchronisierte. Das Video startete und endete auf allen VR-Brillen zeitgleich. Die Vorbereitung für das VR-Kino soll rund zwei Wochen gebraucht haben.

Ford nutzte VR auf der Messe außerdem, um Autos in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Modifikationen zu präsentieren sowie für virtuelle Probefahrten. Neben Ford setzen Porsche und Audi VR im Marketing und Vertrieb ein.

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