Der AR-Experte Matt Miesnieks glaubt nicht, dass Augmented Reality auf Basis des ARKit oder ARCore eine neue Computerplattform begründen kann. Für die brauche es eine sehr viel grundlegendere Technologie, die AR-Apps unmittelbar mit der realen Welt interagieren lässt: die “AR Cloud”. Wer diese entwickle, glaubt Miesnieks, könne in 15 Jahren so mächtig sein wie heutzutage Google, Facebook und Amazon.

Die AR-Demos, die Apple vor zwei Wochen bei der Vorstellung der neuen iPhones zeigte, lösten weder bei der Presse noch bei Endkunden Begeisterungsstürme aus. Matt Miesnieks wundert das nicht. Für den Investor und Gründer des AR-Unternehmens Dekko liegt das an den beschränkten Möglichkeiten von Smartphone-AR.

Das ARKit könne lediglich die Position des Geräts im Raum bestimmen, digitale Objekte auf einer horizontalen Fläche platzieren und die ungefähren Lichtbedingungen auf die digitalen Einblendungen übertragen. Mit diesen drei Werkzeugen könne man noch nicht die Art von AR-Apps bauen, die die Kauflust der Konsumenten wecken, schreibt Miesnieks bei Medium.

Die AR Cloud verbindet die digitale mit der realen Welt

Für Miesnieks müssen “richtige” AR-Apps mit der Welt interagieren oder eine Verbindung zu realen Menschen, Orten oder Dingen herstellen können. Um diese Vision umzusetzen, brauche es zuerst eine AR Cloud. Darunter versteht Miesnieks eine digitale Kopie der realen Welt, die wie ein Gitternetz über der Realität liegt und von Computerprogrammen gelesen werden kann.

Dieses Gitternetz kann man sich wie ein ultrapräzises 3D-GPS vorstel…

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