Die Suchfunktion im Internet hat verändert, wie Menschen Informationen organisieren und konsumieren. Die Augmented-Reality-Cloud soll das Potenzial haben, mindestens genauso wertvoll zu werden.

Für den Siegeszug des Smartphones gibt es einen entscheidenden Erfolgsfaktor: das mobile Internet und mit diesem die Überallverfügbarkeit von Information und Kommunikation. Ohne diese Infrastruktur hätten sich Mobilgeräte wohl kaum über das Handy hinaus entwickelt und wären sicher nicht zum allgegenwärtigen Begleiter vieler Menschen geworden.

Ohne Suchfunktion wiederum böte das Internet nur einen Bruchteil seines Nutzens. Der enorme Erfolg von Google ist nicht allein mit gutem Geschäftssinn zu erklären: Das Unternehmen beherrschte zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine entscheidende Funktion des wichtigsten Mediums unseres Jahrhunderts.

Augmented Reality: Eine Sci-Fi-Brille reicht nicht aus

In einem Gastbeitrag für Forbes prognostiziert der Augmented-Reality-Experte Matt Miesnieks, dass die AR-Cloud in den kommenden 15 Jahren mindestens so wertvoll wird wie Googles Internetsuche, Amazons Lieferkettensystem oder Facebooks Social-Algorithmus.

Mit AR-Cloud ist eine Art 3D-GPS gemeint, mit dem sich Augmented-Reality-Geräte millimetergenau dreidimensional im Raum orientieren und untereinander austauschen können. Sie ist – ähnlich wie das mobile Internet für Smartphones – die technische Grundlage für den universellen, visuellen und exakten Austausch von digitalen Informationen im Kontext der Umgebung.

Das Problem an der AR-Cloud: sie existiert nicht. Und solange das nicht der Fall ist, so Miesnieks, “macht Augmented Reality nicht so …

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