Pico 4: Launch der Meta-Quest-Konkurrenz steht kurz bevor

Pico 4: Launch der Meta-Quest-Konkurrenz steht kurz bevor

FCC-Anträge legen nahe, dass Pico gleich zwei neue VR-Headsets auf den Markt werfen will: eine Pico 4 und eine Pico 4 Pro.

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Das Techmagazin Protocol hat FCC-Anträge entdeckt, die auf einen baldigen Launch der Geräte hindeuten. Die Dokumente wurden diese Woche bei der US-Behörde eingegeben.

Die FCC prüft elektronische Geräte auf Konformität mit Strahlenschutznormen. Da Zulassungen meist ganz gegen Ende einer Produktentwicklung beantragt werden, deuten FCC-Anträge meist auf einen zeitnahen Marktstart hin.

Neue Headset-Modelle, neue Controller

Den stark zensierten Unterlagen zufolge plant Pico mit gleich zwei neuen Modellen: einer Pico 4 und einer Pico 4 Pro. Beide Geräte laufen autark und bedürfen daher keines externen Zuspielers. Die Pico 4 Pro soll den Codenamen Phoenix haben und Eye- und Facetracking bieten.

Beigefügten Fotos lässt sich entnehmen, dass die Geräte mit überarbeiteten Controller kommen. Die Außenseite der Headsets soll weiß sein, ähnlich wie die Pico Neo 3.

Ein chinesischer Lieferkettenanalyst sah schon im April Hinweise darauf, dass Pico den Launch eines neuen Pro-Geräts vorbereitet, das Mitte des Jahres auf den Markt kommen soll.

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Pico kopiert Meta

Es gibt noch keine Details zur Pico 4 und Pico 4 Pro, aber die Geräte dürften eine direkte Antwort auf Metas Angebot sein.

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Das Unternehmen hat die kostengünstige Meta Quest 2 im Angebot und bringt im Herbst eine wesentlich teurere Quest Pro auf den Markt, die unter dem Projektnamen Cambria (Infos) läuft. Die Quest Pro bietet ebenfalls Face- und Eyetracking.

Die Tiktok-Mutterfirma Bytedance kaufte Pico vor gut einem Jahr und trachtet seither danach, Meta auch auf dem Gebiet der Virtual Reality Konkurrenz zu machen. Im Mai brachte Pico das erste an westliche Konsumenten:innen gerichtete VR-Headset heraus: die Pico Neo 3 Link (Test), allerdings nur in Europa und in beschränkten Stückzahlen.

Mit der Pico 4 und Pico 4 Pro dürfte Bytedance aufs Ganze gehen und Meta in dessen größtem Markt angreifen wollen: den USA. Darauf deuten ein massiver Ausbau des Standorts und Investitionen ins App-Angebot.

Quellen: Protocol