Oculus Rift S: So reagieren Gamer auf Facebooks neue VR-Brille

Oculus Rift S: So reagieren Gamer auf Facebooks neue VR-Brille

Mit Oculus Rift S will Facebook den PC-VR-Markt vergrössern und Langzeitzögerer auf die eigene Plattform locken. Geht man nach den Kommentarspalten bekannter deutscher Spieleseiten, fallen die Reaktionen seitens PC-Spieler eher bescheiden aus. 

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Oculus Rift S ist eine verbesserte Version der Original-Rift: Sie bietet ein schärferes Bild und einen höheren Nutzungskomfort. Sie ist bequemer zu tragen und braucht dank Inside-Out-Tracking keine externen Sensoren mehr. Der komplexe Aufbau gehört damit der Vergangenheit ein.

Rift-Besitzern dürften diese Verbesserungen nicht ausreichen, um in ein Upgrade zu investieren. Diese Zielgruppe interessiert Facebook aber auch nicht sonderlich: Oculus Rift S soll in erster Linie neue VR-Spieler anlocken. Die Frage ist, ob VR-Zögerer nun zugreifen werden oder doch lieber auf eine Next-Gen-Brille wie Oculus Rift 2 warten.

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VR-Kenner dominieren die Kommentare

Ich habe einen Blick in die Leserkommentare deutscher Spieleseiten geworfen und fand fast ausschließlich Wortmeldungen von Lesern, die bereits eine VR-Brille besitzen und tief in der Materie stecken. Kommentare Unkundiger oder Neugieriger bilden die Ausnahme.

Manche der VR-Laien können Oculus Rift S nicht richtig einordnen, obwohl Facebooks VR-Portfolio noch einigermaßen übersichtlich ist. Ein Gamestar-Leser, der die technischen Eigenschaften "recht gut" und den Preis in Ordnung findet, fragt, ob die VR-Brille der Nachfolger von Oculus Rift oder Oculus Go sei. Ein anderer Leser streicht heraus, dass Rift S ein Update und noch nicht der große Nachfolger Rift 2 ist.

Ist Rift S überzeugend genug?

Das Gesamtpaket und der Preis wird gut aufgenommen. "Preislich schon nett und keine nervigen Sensoren mehr. Das ist krasses Kontrastprogramm zur Eröffnung der Vorbestellungen für Oculus Rift", schreibt Herbert234 bei Eurogamer.de. Auch andere Leser weisen auf die seit 2016 stark gefallenen Preise hin.

Für einige wiederum ist der Preis noch immer zu hoch: "450 Euro? Da heißt es für mich weiter warten. Der Tragekomfort muss besser werden und die Preise tiefer, dann wird das schon", schreibt ein Gamestar-Leser.

Ein Leser von 4Players.de meint: "Die Angaben klingen ordentlich. Mich interessiert die Rift S zwar weniger als die selbstständigen Brillen Go und Quest, doch dank ihrer Mutterfirma können sie die Preise drücken und so für etwas Fortschritt sorgen."

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Weiter abwarten, bis VR groß wird

Gamestar-Leser Maifeuer macht die Rift-S-Meldung Freude: "Ich habe Oculus Rift bei meinem Bruder ausprobiert und war absolut begeistert. Leider reicht mein Budget gerade nicht für einen Rechner, der die nötige Performance liefert. Aber sobald ich neue Hardware habe, gibt's auf jeden Fall auch VR!"

Ein PSVR-Gelegenheitszocker schreibt, dass Rift S zu wenig für ein Upgrade biete, für Einsteiger jedoch attraktiv sei. Er selbst werde abwarten, bis VR größer wird. "Bis dahin entstaube ich alle paar Monate mal die PSVR (und denke dann immer, das sollte ich öfter machen)."

Setzt sich Facebook mit Oculus Rift S zwischen die Stühle und spricht damit weder Enthusiasten noch potenzielle Neukunden an? Diese Frage diskutieren wir hier.

Titelbild: Oculus

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