Wie wirbt man für Virtual Reality und macht das neue Medium erfahrbar, ohne Menschen eine VR-Brille aufzusetzen? In Los Angeles erprobte Facebook ein neues Format, das Kinogänger die Magie von Virtual Reality auf spektakuläre Weise näherbringen sollte.

Kabetec VR-Brille

Am 16. November 2019 fand im berühmten Los Angeles Theatre eine ganz besondere Kinovorstellung statt. Rund 700 Besucher fanden sich ein, um den Star Wars-Film Rogue One aus dem Jahr 2016 anzuschauen – und wurden nichtsahnend von einem aufwendig inszenierten audiovisuellen Erlebnis überrascht.

Oculus setzte einen zwölf Meter hohen Holoscreen, 3D-Klang, passgenaues Projektionsmapping sowie Laserlicht ein, um das gesamte Theater in ein immersives Bild- und Soundspektakel zu verwandeln. Das Ziel: Das Publikum sollte eine möglichst gute Vorstellung von Virtual Reality bekommen.

Eine einmalige Show?

Zu sehen waren Ausschnitte aus den bekanntesten VR-Spielen für Oculus Quest, darunter Beat Saber, Moss und die Star Wars-Serie Vader Immortal (Tests). Ein kürzlich veröffentlichter Youtube-Trailer (siehe unten) zeigt, was die Kinobesucher erlebten.

Ob die aufwendige Quest-Werbeaktion in der Form in anderen Kinos wiederholt wird, ist fraglich. Der Grad an Aufwand spricht dagegen.

Etwa zur gleichen Zeit veröffentlichte Facebook eine Reihe ebenfalls vorweihnachtlicher Mixed-Reality-Trailer, in denen ebenfalls für Oculus Quest geworben wird. Die erreichen zwar mehr Menschen, sind jedoch weniger spektakulär.

Wer VR-Kino direkt zu Hause und mit der VR-Brille erleben will, der sollte einen Blick auf Bigscreen Cinema (Test) werfen. Handelt es sich dabei vielleicht um das Kino der Zukunft?

Titelbild: Oculus, Quelle: VRScout

Letzte Aktualisierung am 29.05.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

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