Oculus Quest: Bislang fünf Millionen US-Dollar Software-Umsatz

Oculus Quest: Bislang fünf Millionen US-Dollar Software-Umsatz

Ein Novum: Facebook spricht bei Oculus Quest über Virtual-Reality-Verkaufsdaten. Das ist wahrscheinlich ein eher gutes Zeichen.

Seit März 2016 vertreibt Facebook VR-Hard- und Software unter der Oculus-Marke. Bislang wollte der Konzern nie über Verkaufsdaten sprechen. Jetzt bricht Facebooks Manager für VR und AR Andrew Bosworth mit dieser Tradition:

Bei einer Konferenz verrät er, dass Facebook in den ersten zwei Wochen nach dem Marktstart am 21. Mai rund fünf Millionen US-Dollar mit App-Verkäufen umsetzen konnte.

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Dass Bosworth diese Zahl nennt, darf zumindest als Indiz gelten, dass Facebook mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden ist – obwohl fünf Millionen US-Dollar zum Start einer neuen Plattform eher ein Kleckerbetrag sind gemessen an den Umsätzen der Spielebranche insgesamt. Von Facebooks eigenen Werbeerträgen gar nicht zu sprechen: Da fließen die fünf Millionen in nicht mal einer Stunde.

Zwei Studios melden Rekorderlöse

Dass der Quest-Launch für die VR-Branche ein insgesamt eher positives Erlebnis ist, bestätigten kürzlich zwei Entwicklerstudios. Sie berichten über deutlich gestiegene Umsätze ihrer Software im Vergleich zum Marktstart der PC-Brille Oculus Rift. Von 300- bis 400-Prozent-Sprüngen ist die Rede.

Geht es rein nach den Bewertungen, dann war die interaktive Star-Wars-Serie „Vader Immortal“ (Testbericht) ein Kassenschlager: Schon in den ersten Tagen nach dem Marktstart der Quest-Brille konnte der Spiel-Film über 1.000 überwiegend positive Bewertungen einsammeln. Auch das ist für VR-Verhältnisse ein eher hoher Wert.

Quelle: Techcrunch; Titelbild: Oculus

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