Entwicklerlegende John Carmack nutzte die schnellen Bewegungen in der Rhythmus-Säbelei Beat Saber, um das Tracking der Oculus-Quest-Brille zu verbessern.

Gestern enthüllte Oculus, dass der VR-Überraschungshit Beat Saber zum Launch der VR-Brille Oculus Quest erscheinen wird. Parallel zur Enthüllung verriet Entwicklerlegende John Carmack (u.a. Doom) bei Twitter, dass er den Titel als Benchmark für das Tracking der Quest-Brille verwendete.

Er habe einige Wochen damit verbracht, den Schätzalgorithmus für das Tracking zu verfeinern, schreibt Carmack. Nach jeder Code-Änderung stürzte er sich dann für einige Runden in Beat Saber, um zu testen, ob es sich besser spielt.

Das wiederum führte dazu, dass sein Name jetzt in den Highscore-Ranglisten des Titels auftaucht. Carmack geht allerdings nicht davon aus, dass seine Rekorde nach der Quest-Veröffentlichung lange Bestand haben werden.

Die schnellen Bewegungen bei Beat Saber trieben schon Valves SteamVR-Tracking an die Grenze, was dazu führte, dass Valve via Update die Abtastrate beschleunigen musste. Man habe im Vorfeld nicht damit gerechnet, dass Spieler sich so schnell bewegen können, hieß es in den Patch-Notizen.

Wer Carmack beim Beat Saber spielen über die Schulter schauen will, kann sich bei Facebook einen Livestream nachträglich ansehen.

Quellen: Twitter, Oculus, Titelbild: Oculus (Screenshot bei YouTube)

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