Oculus Quest 2: Dieses Spiel könnte VR-Gaming nachhaltig prägen

Oculus Quest 2: Dieses Spiel könnte VR-Gaming nachhaltig prägen

Space Pirate Arena könnte das erste kommerzielle VR-Spiel werden, das lokales Multi-Quest-Tracking unterstützt und damit einen neuen Trend im VR-Gaming lostreten.

Man stelle sich vor, Quest-Brillen könnten sich gegenseitig im Raum erfassen. Dies ermöglichte eine neue Art lokaler Mehrpielerfahrungen.

Facebook selbst demonstrierte eine solche Technologie vor drei Jahren auf der Oculus Connect 5, scheute sich jedoch davor, eine entsprechende Schnittstelle zu veröffentlichen, wahrscheinlich aus Sicherheitsbedenken.

Lokaler Mehrspieler mit Oculus Quest setzt viel Raum voraus, weshalb viele Menschen wohl Sportplätze und Wiesen aufsuchen würden, wo die Verletzungsgefahr und das Risiko einer beschädigten VR-Brille viel höher ist. Außerdem sind die Sensoren der VR-Brille nicht für direkte Sonneneinstrahlung ausgelegt und verweigern unter Umständen ihren Dienst.

Space Pirate Arena: 100 Quadratmeter vorausgesetzt

Die VR-Entwicklergemeinschaft hielt das natürlich nicht auf und so entstanden in den vergangenen drei Jahren eine Reihe von Experimenten und Lösungen, insbesondere für VR-Arcades. Der bislang vielversprechendste Versuch kommt von i-Illusions, den Entwicklern des VR-Klassikers Space Pirate Trainer, der raumfüllende Virtual Reality popularisierte.

Ihr lokales Multi-Quest-Spiel „Space Pirate Arena“ kündigten sie bereits 2019 an. Hier duellieren sich zwei VR-Spieler in einer digitalen Arena. Man denke an Lasertag in einer komplett virtuellen Umgebung.

Da Facebook den maximalen Guardian-Spielbereich der Oculus Quest kürzlich auf 15 mal 15 Meter erhöhte, steht den raumgreifenden Arena-Gefechten nichts mehr im Wege.

Auf Twitter schreibt der Studioleiter Dirk van Welden, dass Space Pirate Arena einen Spielbereich von mindestens zehn auf zehn Meter voraussetzt, ansonsten startet es nicht einmal. Wer keine Freunde mit Quest-Brille hat, wird gegen Bots kämpfen können.

Veröffentlichung steht unmittelbar bevor

Van Welden glaubt, dass das Spiel helfen wird, einen Paradigmenwechsel im VR-Gaming herbeizuführen. „Es wird wie bei Space Pirate Trainer sein: Sobald du es so gespielt hast, wie es gespielt werden sollte, wirst du eine ganz neue Art von Erfahrung haben, die sich von selbst verkauft.“

Einzelheiten zur technischen Umsetzung verrät van Welden nicht. Das Studio habe jedoch „eine ganze Reihe eigener Lösungen für Probleme“ finden müssen, die sich aus dem Multi-Quest-Tracking ergaben.

Unklar ist noch, ob Space Pirate Arena mit Facebooks Segen offiziell im Quest Store erscheint oder nur für Experimentierfreudige und VR-Arcades gedacht ist. Das Spiel solle jedoch praktisch fertig sein. Das Veröffentlichungsdatum und weitere Details sollen demnächst folgen.

Quelle: Twitter, Titelbild: i-Illusions

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