Seit 2014 hat Facebook Milliaden US-Dollar in VR- und AR-Technologie investiert – bei praktisch keinem Umsatz. Facebooks XR-Chef Andrew Bosworth verspricht, dass die aktuell sichtbaren Bemühungen nur die Spitze des Eisbergs sind.

“Es ist eine große Aufgabe”, antwortet Bosworth der US-Seite Fortune auf die Frage, wie viel Aufwand Facebook in neue XR-Hardware wie eine AR-Brille investiert. Bosworth verantwortet Facebooks XR-Strategie inklusive der Hardware-Entwicklung.

Mehr als 4.000 Angestellte sollen in seinem Team arbeiten und die nächste Computerplattform entwickeln. Facebook-Chef Mark Zuckerberg achte darauf, ausreichend große Teams zusammenzustellen, so Bosworth weiter. Ohne genug Personal verschwende man nur Zeit.

Skeptikern, die davon ausgehen, dass Facebooks XR-Investitionen nicht lukrativ sein werden, begegnet Bosworth kämpferisch: “Wir müssen ihnen mit unserer Arbeit beweisen, dass die Technologie was taugt.”

Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von Hardware im Vergleich zu Software sei es, dass das Nutzer-Feedback nicht so schnell eingearbeitet werden könne.

Bosworth bei der Oculus Entwicklerkonferenz 2019: Trotz geringem Interesse der Verbraucher hält Facebook daran fest, dass die VR-Brille eines Tages das Nähetelefon wird. Bild: Facebook

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